GEMEINDERAT HAAG

Geplantes Kino: Angebote liegen vor

Haag – Mit großer Mehrheit wickelte der Gemeinderat aktuelle Themen von einer Rücknahme der Wasserversorgung über die Nachrüstung der Vertreter zur Schulverbandsversammlung bis hin zum Ausblick auf das neue Haager Kino ab.

Bauprojekt: Eine Sondervereinbarung brauchte die Verwirklichung des neuen großen Wohnblocks im „Maximilians-Park“ am Schachenwald. Für den Wohnungstrakt neben dem „Rosenberger Tor“ hatte der Bauausschuss eine Befreiung von der Festsetzung „Haustyp“ erteilt. Anstatt der Hausgruppe soll jetzt ein Mehrfamilienhaus errichtet werden. So sind die bereits vorhandenen Hausanschlüsse für die Hausgruppe nicht mehr erforderlich. Sie sind auf Kosten des Bauherrn zurückzubauen. Dafür war jedoch eine Sondervereinbarung nötig, die der Bauherr bereits unterzeichnet hatte und der Gemeinderat mit einem Beschluss zu nur einer Gegenstimme jetzt befürwortete.

Schulverband: Zur Schulverbandsversammlung wird der Gemeinderat Haag künftig einen zusätzlichen Vertreter schicken. Sie besteht aus den Bürgermeistern der Gemeinden des Schulverbandes und Vertretern aus den entsprechenden Kommunen. So entsenden Gemeinden, aus denen mehr als 50 Schüler die Verbandsschule besuchen, einen Vertreter, ab weitere angefangene 100 Schüler weitere Vertreter. Haag wird derzeit von Bürgermeisterin Sissi Schätz und Egon Barlag vertreten. Stellvertreter sind Rosmarie Heimann und Bernd Katterloher. Nun war ein weiteres Mitglied zu bestellen. In zwei Abstimmungen wurde aus den von Baureferent Stefan Högenauer (CSU) und Zweitem Bürgermeister Dr. Wolfgang Weißmüller (PWG) vorgeschlagenen Kandidaten Ludwig Schletter (CSU) und Rosmarie Heimann (PWG) letztere gewählt. Als Stellvertreter wählte der Rat Bernd Katterloher, Dr. Wolfgang Weißmüller und Peter Bauer.

Kino: Nur eine kurze Anmerkung gab es zu dem Vorschlag der PWG, für das geplante Haager Kino im Zehentstadel ein Finanzierungsmodell aufzustellen. „Das hat sich erledigt“, so PWG-Chef Josef Hederer. Zum aktuellen Stand der Planungen teilte Bürgermeisterin Sissi Schätz mit, dass in der nächsten Sitzung des Bauausschusses die Planer beauftragt würden. Die Angebote lägen vor. Weitere Entscheidungen hätten die Räte mit der Einteilung der Bauabschnitte zu treffen. Auf die terminliche Nachfrage von Dr. Bernhard Grabmeyer (Freie Wähler), ob man innerhalb von zwei Jahren mit der Fertigstellung des neuen Haager Kinos rechnen könne, erwiderte sie: „Schauen wir mal.“

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