NACHHALTIGER STÄDTEBAU

Gemeinwohl-Ökonomie Wasserburg will zukunftsorientiertes Bauen in Kommunen anstoßen

  • Andrea Klemm
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Die Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie setzt mit ihrem nächsten virtuellen Forum am 26. Januar um 19 Uhr den vielfachen Wunsch der Teilnehmer der vergangenen Veranstaltungen um und beschäftigt sich mit dem Thema „Zukunftsorientiertes Bauen in Kommunen aktiv umsetzen“. Zu Gast ist Dr. Heide Schuster.

Wasserburg – Die Architektin und Ingenieurin aus Waging am See ist Dozentin an der TU München. Sie beschäftigt sich seit 20 Jahren mit den Themen „Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau, ortsspezifisches Bauen und Nutzung ansässiger Ressourcen und Mittel“.

Die Herausforderungen an die Kommunen im Bereich Bauen werden immer größer. Dabei spielen Klimaschutz, gesunde Baustoffe, Energiehaushalt und Klimatisierung, sowie Bodenverbrauch und auch Sanierung/Erweiterung eine wichtige Rolle.

Die vergangenen virtuellen Foren im Juli und Oktober beschäftigten sich mit „Gemeinwohl in Kommunen“ sowie Bürgerbeteiligung. „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen, darum setzen wir unsere Reihe fort“, sagt Albert Bernstetter, Sprecher der Regionalgruppe GWÖ Altlandkreis Wasserburg. Unterstützung gibt es dabei vom „Förderfonds Demokratie“ der „Stiftung Mitarbeit“.

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Im Rahmen des Projekts sind bis Ende 2021 fünf virtuelle Foren, eine Exkursion und ein Präsenz-Workshop zu unterschiedlichen Zukunftsthemen geplant, informiert Bernstetter.

Am Dienstag, 26. Januar, sind alle interessierten Bürgermeister, Gemeinderäte und Verwaltungsangestellte der Kommunen aus dem Landkreis Rosenheim und dem Altlandkreis Wasserburg angesprochen. Die Anmeldung erfolgt bis 25. Januar per eMail an altlandkreis-wasserburg@list.ecogood.org – hier gibt es auch den Link für die Zoom-Konferenz. Das Forum dauert etwa anderthalb Stunden. Nach dem Referentenvortrag über „Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau“ können sich die Teilnehmer austauschen und vernetzen. „Gelebtes Gemeinwohl heißt auch Transparenz und Kooperation statt Konkurrenz“, sagt Albert Bernstetter.

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