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LESERFORUM

Gemeindeverwaltungnach Gutsherrenartin Ramerberg

Zu den Berichten „Ramerberger Bürger retten 36 Rehkitze“ und „87000 Euro für verworfene Pläne des Sportplatzes in Zellerreit“ (Lokalteil):

In dem Beitrag wird berichtet, dass der Bürgermeister und Jagdpächter Manfred Reithmeier unzulässigerweise Verbotsschilder in seinem Jagdrevier aufgehängt hat, die Privatpersonen das Betreten des Waldes untersagten. Wie hinlänglich bekannt ist und wie auch die Untere Naturschutzbehörde bestätigt, ist der Wald ein frei zugänglicher Ort. Dass dabei Wildtiere nicht gestört werden dürfen, versteht sich von selbst. Das rechtswidrige Aufhängen dieser Verbotsschilder ist meiner Meinung nach ziemlich dreist, vor allem wenn man auch bedenkt, dass der Ramerberger Bürgermeister lediglich Jagdpächter und nicht mal Eigentümer der besagten Waldflächen ist. Sehr aufschlussreich ist auch der Beitrag über die Kosten für die verworfenen Pläne des Sportplatzes in Zellerreit. Die 87 000 Euro sind für eine so kleine Gemeinde wahrlich kein Pappenstiel. Insofern ist es lobenswert, dass das NRL/FWG-Gemeinderatsmitglied Andreas Ullmann den Bürgermeister gezielt nach den Konsequenzen fragt, wenn dieser Betrag jetzt final in den Sand gesetzt wird. Und die Antwort von Herrn Reithmeier: „Die Anfrage ist beantwortet. Weiter wird nicht diskutiert.“ Mir fehlen hierzu schlichtweg die Worte, da es sich um öffentliche Gelder handelt. Meiner Ansicht nach lassen diese Beispiele klar die Einstellung von Herrn Reithmeier gegenüber seinem Amt, gegenüber den NRL/FWG-Gemeinderäten und auch gegenüber den Gemeindebürgern erkennen. Ich bezeichne eine solche Form der Amtsausübung schlicht als „Gemeindeverwaltung nach Gutsherrenart“.

Jürgen Reich

Ramerberg

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