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Solarstrom für 2000 Haushalte

Gemeinderat Unterreit berät über Bürgersolarpark in Bach

An dieser Stelle in Bach könnte künftig Solarstrom für 2000 Haushalte erzeugt werden.
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An dieser Stelle in Bach könnte künftig Solarstrom für 2000 Haushalte erzeugt werden.
  • VonMarianne Fill
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In Bach, einem Ortsteil der Gemeinde Grünthal, könnte künftig Solarstrom für 2000 Haushalte produziert werden. Der Gemeinderat von Unterreit besprach diese Möglichkeit.

Unterreit – Der Gemeinderat von Unterreit befasste sich in der letzten Sitzung mit einer Freiflächen-Photovoltaikanlage im Rahmen eines Bürgersolarparks im Ortsteil Bach in Grünthal. Ausführliche Informationen präsentierten der Geschäftsführer von der MaxSolar GmbH, Christoph Strasser, und Thomas Schachner, Vorstandsvorsitzender der InnHügelLandEnergie eG. Für die Anlage sind zwei landwirtschaftliche Nutzflächen mit einer Größe von 5,3 und 3,3 Hektar vorgesehen. Es würden sieben Megawatt Strom erzeugt werden, ausreichend für rund 2000 Haushalte.

MaxSolar ist eine Bürgerenergiegenossenschaft, „ein Gewinn für alle Beteiligten“, so Strasser. Er betonte auch, dass sich etwas ändern müsse, es werde immer mehr Strom verbraucht. Zudem würden solche Flächen nicht „zubetoniert“, sondern sie bieten Zufluchtsstätten für alles Kleingetier wie Insekten und Bodenbrüter und können von Schafen beweidet werden.

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Da solche Bürgersolarparks von einer Genossenschaft betrieben werden, können die Bürger Anteile erwerben. MaxSolar wies dazu darauf hin, dass mit dem Kauf von Anteilen jeder die Energiewende unterstützen kann und dabei helfe, die Umwelt für die Zukunft zu bewahren. Zugleich gebe es eine attraktive Rendite für die Anteile durch die Ausschüttung der Gewinne. Die gleiche Baumaßnahme der Photovoltaikanlage „Solarfeld Innwerksiedlung“ bei Gars-Bahnhof durch die Firma MaxSolar GmbH ist bereits weit fortgeschritten.

Max Binsteiner (UWG) fragte nach der Gesamtfinanzierung. Dazu Geschäftsführer Strasser: „Die Nachfrage für den Kauf von Anteilen ist erfahrungsgemäß sehr gut, momentan natürlich eine gute Geldanlage.“ Die Gemeinde wird sich mit dem Vorhaben beschäftigen, so Bürgermeister Christian Seidl (Freie Wähler) abschließend. Ein Beschluss dazu wurde nicht gefasst.

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