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BAUWERBER BITTET UM FRISTVERLÄNGERUNG

Gemeinderat St.Wolfgang: „Es wäre dumm, das zweite Angebot nicht abzuwarten“

Möglichst schnell soll das letzte freie Grundstück im St. Wolfganger Baugebiet „Am Grünbach“ bebaut werden. Jetzt los legen oder noch mal zu arten, das war die Frage im St. Wolfganger Gemeinderat.

St. Wolfgang – Mit der Wasserburger Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG (GWG) und der Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft im Landkreis Erding haben zwei Bewerber ihr Interesse für das Bauprojekt bekundet.

In der März-Sitzung hatte der Erdinger Bewerber sein Mietkauf-Konzept präsentiert. Jetzt habe die Wohnbaugesellschaft um eine Fristverlängerung für ihre Angebotsabgabe bis 31. August gebeten, berichtete Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW). Soweit er wisse, gehe es bei den Erdingern noch um Finanzierungsfragen. Das Angebot der Wasserburger für sozialen Mietwohnungsbau liege vor.

Für Diskussion sorgte, ob man dem Gesuch einer Firstverlängerung stattgeben soll. Das Projekt würde dann erst wieder in der September-Sitzung behandelt und entsprechend später begonnen werden können. Einige Gemeinderäte wollten aber jetzt starten, denn ein Angebot der GWG liege vor.

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Dieter Fischer (FW) meinte, die Abgabefrist für den Erdinger Bewerber sollte, wenn, dann noch vor der Sommerferien liegen. Und Florian Axenböck (FW) sagte, für das Angebot brauche man doch „keine zwei Monate“ mehr. Er erinnerte, dass die Wasserburger „sich von selber“ für eine Bebauung mit einem fertigen Konzept beworben hätten. Der Edinger Bewerber wurde dann später vom Gemeinderat eingeladen, um eine Alternative zu haben. Schärfer kritisierte Markus Eberl (Entwicklung Gemeinsam) die Firstverlängerung. Die GWG habe „ihr Konzept fertig“, da könnte man jetzt „endlich“ starten. Die Vorstellung des Erdinger Konzepts im Gemeinderat habe er „Wischi-Waschi“ empfunden. Die Abgabefrist sollte bis 28. Juli festgelegt werden.

Eine Mehrheit wollte aber nicht, dass die Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft wegen Termingründen aus der Bewerbung fällt. Eva-Maria Rottenwaller (CSU) erinnerte, die „Erdinger“ seien ja auch erst „später eingebunden“ worden in das Vorhaben. Es wäre „dumm“, wenn der Gemeinderat das zweite Angebot nicht abwarten würde. Josef Göschl (WG Armstorf) wolle auch lieber abwarten, denn das Konzept der Erdinger sei „eine gute Sache“.

Das Schlusswort hatte Werner Axenböck (CSU). Er betonte, seit Jahren wisse man, dass das Grundstück Am Grünbach frei ist „und nix is passiert. Da können wir auch noch einen Monat mehr leicht abwarten“. Beschlossen wurde mit zwölf zu drei Ja-Stimmen der Fristverlängerung bis 31. August zugestimmt.

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