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Paukenschlag im Prozess um den tödlichen Unfall auf der Miesbacher Straße in Rosenheim

Urteil gegen Riederinger (28) gefallen

Paukenschlag im Prozess um den tödlichen Unfall auf der Miesbacher Straße in Rosenheim

Rosenheim/Traunstein - Nach acht Verhandlungstagen fiel im „Samerberg-Prozess“ am Freitag (25. …
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NEUE AUßENBEREICHSSATZUNG

Gemeinderat Reichertsheim beschließt Entwurf zu „Oedgassen“

Oedgassen soll mehr Häuser erhalten. Der Gemeinderat diskutierte zur Außenbereichssatzung unter anderem insektenfreundliches Licht und eine am Boden durchlässige Ausführung der Zäune.
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Oedgassen soll mehr Häuser erhalten. Der Gemeinderat diskutierte zur Außenbereichssatzung unter anderem insektenfreundliches Licht und eine am Boden durchlässige Ausführung der Zäune.
  • VonKarlheinz Günster
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Mit der in Planung befindlichen Außenbereichssatzung „Oedgassen“ beschäftigte sich der Reichertsheimer Gemeinderat. Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange wurden abgewogen und in die Satzung eingearbeitet. Diese ist nun öffentlich einsehbar. Bürger hatten zur Planung bisher keine Einwände.

Reichertsheim – Eine umfangreiche Stellungnahme gaben unterschiedliche Ressorts des Mühldorfer Landratsamts ab. Kritisch hinterfragte die Abteilung Naturschutz die Möglichkeit, Schottergärten anzulegen. Das sollte zugunsten der Kleintiere besser untersagt werden.

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Lampen seien insektenfreundlich auszuführen, vor allem was Lichtfarbe und Oberflächentemperatur angehe. Nicht dem Naturschutz dienlich sei auch die umfangreiche Beleuchtung von Gebäuden. Dazu merkte Geschäftsleiter Daniel Richter am Rande an, dass sich oft Bauherren mit einer aufwendigeren Gebäudebeleuchtung als Erste über eine zu helle Straßenbeleuchtung beschweren würden.

Zäune sollten auf jeden Fall am Boden durchlässig sein, war eine weitere Forderung.

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Zur Beleuchtung fragte sich Gemeinderat Andreas Grundner (Einigkeit Ramsau) ob „wir dabei soweit eingreifen sollen?“ Und: Es sollte keine Forderung aufgestellt werden, „die unerfüllbar ist“. Bürgermeister Franz Stein (Einigkeit Ramsau) wies darauf hin, dass bei der Lichtbeschaffung statt einer Festsetzung ein Hinweis möglich sei. Dafür entschied sich der Rat dann auch.

Die Abteilung Wasserwirtschaft wies auf die Möglichkeit hin, Oberflächenwasser zu versickern, für das Brauchwasser hingegen seien Kleinkläranlagen erforderlich.

Schutzstreifen für Ferngas anlegen

Geringe Korrekturen gab es zur Lage der beiden Ferngasleitungen. Die Firma PLEdoc als Tochterunternehmen des Leitungsbetreibers „Open Grid Europe“ teilte mit, dass ein beidseitiger, je fünf Meter breiter Schutzstreifen nötig sei.

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Jedes Bauvorhaben innerhalb dieses Bereichs sei abzuklären. Für die östliche Leitung antwortete „Energienetze Bayern“ als Netzgesellschaft der „Energie Südbayern“ (ESB).

Einstimmig billigte der Gemeinderat den Entwurf mit den Änderungen, der nun wieder vier Wochen ausliegt.

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