Gemeinderat Rechtmehring lehnt weiter Schlafräume für Pferdepfleger ab

Hinter der Hecke des ehemaligen Kratzer-Anwesens entsteht die Stallung mit Hufschmiede. Den Bau von Angestelltenzimmern und Wohnungen lehnte der Gemeinderat Rechtmehring ab.
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Hinter der Hecke des ehemaligen Kratzer-Anwesens entsteht die Stallung mit Hufschmiede. Den Bau von Angestelltenzimmern und Wohnungen lehnte der Gemeinderat Rechtmehring ab.

Weitere Schlafräume für Pferdepfleger im Dachgeschoss des ehemaligen Kratzer-Anwesens im Ortsteil Dunsern wird es nicht geben: Bereits zum zweiten Mal lag der Antrag auf Errichtung eines Stallgebäudes mit Privaträumen zur Unterbringung von Pferdepflegern dem Gemeinderat vor.

Rechtmehring – Beim ersten Mal hatte ihn der Rat zur Klärung zurückgegeben, weil einigen Gemeinderäten die Anzahl der Wohnungen als „relativ viel“ vorkam und es offene Fragen gab.

Auch weicht der Antrag ab, weil keine Wohnräume laut Bebauungsplan vorgesehen sind. Die einzig erforderliche Nachbarsunterschrift fehlte außerdem.

In der jüngsten Sitzung wurde deutlich, dass es ausreichend Wohnräume in dem Anwesen gibt. Im Jahr 2004 wurden sechs Gästeräume in zwei Wohneinheiten umgewandelt. Zusätzlich existieren zwei Seminarräume und es bestehen im Bereich der Reithalle zwei weitere Wohneinheiten. Im selben Jahr wurden weitere acht Zimmer in zwei Wohneinheiten umgewandelt. Dazu kommt eine Wohneinheit als Betriebsleiterwohnung im Dachgeschoss. Das bedeutet, dass derzeit insgesamt sieben Wohneinheiten bestehen, resümierte der Gemeinderat. Eine Notwendigkeit für weitere Angestelltenzimmer sieht das Gremium deswegen nicht gegeben. Darum wurde der Antrag einhellig abgelehnt.

Mit dem anwesenden Antragsteller bzw. dessen Vertreter wurde vereinbart, dass der Bau des Stallgebäudes im Genehmigungsfreistellungsverfahren separat eingereicht wird. Dies erfolgte mit einem parallelen Antrag, sodass mit den Arbeiten zum Stallbau bereits begonnen werden kann.

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