Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


LESERFORUM

„Gemeinderat hätte Grund zur Diskussion gehabt“

Zum Bericht „Zosseder-Anlage darf nach Griesstätt“ im Lokalteil:

Aus dem Bericht ist zu entnehmen, dass die Räte ihre Zustimmung zum Verfahren ohne Diskussion erteilt haben, weil ja das Landratsamt sowieso für die emissionsrechtliche Genehmigung zuständig ist. Und die prüfen dann auch in diesem Zusammenhang den Bauantrag. Da braucht doch der Gemeinderat nicht auch noch prüfen oder diskutieren. Aber wenn ein kleiner Hausbesitzer einen Wintergarten anbauen möchte, dann wird heftig diskutiert und gestritten. Den Antrag auf vorzeitigen Baubeginn hat man dem Vernehmen nach erst gar nicht vorgelesen.

Da auf dem Baugelände schon sehr viel Erdbewegungen vorgenommen wurden und eine ganze Menge Eisen verbaut wurde, ist davon auszugehen, dass die Firma Zosseder im Vorfeld eine Zusage vom Landratsamt eingeholt hat.

Ich frage mich dann schon, für was brauchen wir einen Gemeinderat oder Bürgermeister? Letztlich wird es so hinauslaufen wie in Babensham, wo man große Mühe hat, die Mülldeponie zu verhindern. Ich hätte mir trotzdem eine breit angelegte öffentliche Diskussion gewünscht, um die Bürger bei wichtigen Entscheidungen mitzunehmen. Für mich wäre wichtig, zu wissen, was da alles in die Baugrube verbuddelt wird. Wo soll das Oberflächenwasser hin?

Die Baugrube wurde bis auf 50 Zentimeter an die Gemeindestraße gegraben. Es besteht die Gefahr, dass das Oberflächenwasser vom Hang ungehindert die abschüssige Straße nach Altenhohenau abfließt.

Dann gibt es noch die Frage, ob Emissionen in die Luft abgeleitet werden können. Ob der im Norden angrenzende Bauer die erheblichen Wassermengen auf Dauer duldet, die wegen dieser Bauten in sein Grundstück abfließen?

Der Gemeinderat hätte also genügend Grund zur Diskussion gehabt. Den bequemen Weg zu gehen und die Entscheidung den übergeordneten Beamten zu überlassen, ist in dieser Angelegenheit sicher nicht richtig.

Konrad Petermeier

Griesstätt

Kommentare