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Wohnen im Ortskern

Gemeinderat gibt grünes Licht für Pläne der ehemaligen Rechl-Ökonomie in Amerang

„Eine Herzensangelegenheit“ für den Gemeinderat Amerang: Die ehemalige Rechl Ökonomie soll revitalisiert und belebt werden – mit Wohnraum.
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„Eine Herzensangelegenheit“ für den Gemeinderat Amerang: Die ehemalige Rechl Ökonomie soll revitalisiert und belebt werden – mit Wohnraum.
  • VonChrista Auer
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Ein prägendes Gebäude für den Ameranger Ortskern ist die ehemalige Rechl Ökonomie. Dort soll nun Leben einziehen – und Wohnraum entstehen. Der Tekturplanung hat der Gemeinderat zugestimmt.

Amerang – Der Gemeinderat stimmte einhellig der Tekturplanung für das ortskernprägende Gebäude „Rechl Ökonomie“ zu, pocht aber auf die teilweise Einhaltung der erforderlichen Stellplätze.

Gremium ist positiv gestimmt

Für den Ameranger Rat ist es eine „Herzensangelegenheit“, dass die ehemalige Rechl Ökonomie in der Ortsmitte revitalisiert wird. Das wurde bei der Beratung über das Bauvorhaben, das nicht nur wegen der nun zusätzlich entstehenden Wohneinheiten sehr positiv beurteilt wurde, deutlich. Das Genehmigungsverfahren zieht sich allerdings schon länger.

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Der in der bisherigen Planung vorgesehenen Grenzbebauung durch Anbau von zwei verbundenen Gebäuden mit insgesamt fünf Wohneinheiten an das Bestandsgebäude Forellenweg 8 mit Überbauung des Dorfbaches hatte das Wasserwirtschaftsamt nämlich nicht zugestimmt. Laut Tektur soll das betreffende Gebäude um etwa vier Meter nach Westen verschoben werden und somit zum Bach einen Abstand von einem Meter einhalten. Dadurch entstehen sich überlagernde Abstandsflächen zum Bestandsgebäude Forellenweg 8, das im Vorgriff auf die angenommene künftige Grenzbebauung ebenfalls als Grenzbebauung genehmigt wurde.

Knackpunkt im Gemeinderat waren nun die erforderlichen Stellplätze. Im Rat war man sich einig, dass aufgrund der ohnehin problematischen Parksituation in der Ameranger Ortsmitte eine neue Stellplatzordnung beschlossen habe.

Parkplätze sind rar gesät

Vor allem in diesem Bereich sei es mit Autos dort chaotisch. Allerdings könne der Bauwerber auch nichts dafür, dass das Genehmigungsverfahren so lange gedauert habe. Bei Antragstellung hätten noch 44 Stellplätze ausgereicht, nun seien 61 gefordert und das sei auf dem Grundstück nicht umsetzbar.

Als Kompromiss wurde daher mit einer Gegenstimme beschlossen, dass der Bauwerber die ursprünglich vorgesehenen 44 Parkplätze bereitstellen muss und für die zusätzlichen fünf Wohnungen jeweils einen Stellplatz von der Gemeinde ablösen soll. Für fünf Stellplätze bedeutet dies Kosten von 50 000 Euro. Gemeinderat Simon Strell drängte darauf, dass die zusätzlichen Parkplätze zeitnah geschaffen werden, da Parkflächen im Ort bekannterweise knapp seien.

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Christian Staber verweigerte die Zustimmung. „Ich bin für das Bauprojekt. Amerang hat aber im Zentrum jetzt schon ein echtes Stellplatzproblem. Die Ablöse wird uns diesbezüglich nicht viel helfen. Wenn die Gemeinde also auf Stellplätze an so einer belasteten Stelle verzichtet, muss diese auch zeitnah weitere im Zentrum zur Verfügung stellen“, so seine Begründung.

Bürgermeister Linner sagte, dass die abgelösten Parkplätze im Rahmen der Bebauung des Vodermaier Gartens entstehen sollen.

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