Zwischen Pfarrhof und Schule

Gemeinderat entscheidet: Rechtmehring bekommt eine eigene E-Ladesäule

Neben dem Trafo-Häuschen soll die E-Ladesäule installiert werden. Auf den Parkplätzen im Vordergrund werden die Fahrzeuge zum Aufladen stehen, beschloss der Gemeinderat Rechtmehring
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Neben dem Trafo-Häuschen soll die E-Ladesäule installiert werden. Auf den Parkplätzen im Vordergrund werden die Fahrzeuge zum Aufladen stehen, beschloss der Gemeinderat Rechtmehring
  • vonFranz Manzinger
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Rechtmehring bekommt eine E-Ladesäule. Dies war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Geplant ist, die Ladesäule zwischen den Garagen des Pfarrhofes und der Schule in der Nähe des Trafohäuschens zu errichten.

Rechtmehring – Die Ladesäule steht dann auf dem Grund der Gemeinde, die zu ladenden Autos parken auf Kirchengrund. Das stelle kein Problem dar, so Bürgermeister Sebastian Linner.

Anton Hanslmeier hatte sich zur Thematik erkundigt. Die Kraftwerke Haag als örtlicher Energieversorger bieten diese Ladestation mit zwei unabhängigen Ladepunkten mit jeweils 22 Kilowattstunden für 12.000 Euro an. Dazu gab es bis Ende Dezember eine Förderung von 50 Prozent. Eine neue Förderung wird Ende Februar erwartet, deswegen wird der Gemeinderatsbeschluss bis dahin noch aufgeschoben. Bedingung ist, Ökostrom zu beziehen und zu tanken.

Ab dem vierten Jahr 108 Euro jährlich Wartungskosten

Die Gemeinde wird die Säule betreiben. Der laufende Aufwand solle so gering wie möglich sein, bat Hans Bernhard. Die Wartungskosten betragen ab dem vierten Jahr 108 Euro jährlich. Bis dahin würden die Kraftwerke Haag die Wartungskosten nicht berechnen. Es obliege dann der Gemeinde, wie viel sie für den Strom vom tankenden E-Auto-Besitzer verlangt. Bezahlt wird kontaktlos mit der Girocard, beziehungsweise EC-Karte, sowie mit der Kreditkarte. Ein Vergleichsangebot wird eingeholt.

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Das Gremium schnitt die Thematik an, ob es generell sinnvoll sei, hier eine E-Ladesäule zu errichten und ob dies überhaupt Aufgabe der Gemeinde sei. „Wie so vieles andere, ist das auch hier vom Grundsatz her Aufgabe der Gemeinde oder der öffentlichen Hand im Allgemeinen. Die Gemeinde hat eine soziale und auch eine ökologische Verantwortung“, so Franz Linner. Sobald die Zuschussrichtlinien feststehen, wird die Gemeinde die Beschlüsse herbeiführen.

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