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ENTSCHEIDUNG VERTAGT

Gemeinderat Edling diskutiert Stadtbus-Anschluss von Wasserburg

Es gibt die Bahn und den RVO – Wäre eine Anbindung Edlings an den Wasserburger Stadtbus sinnvoll?
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Es gibt die Bahn und den RVO – Wäre eine Anbindung Edlings an den Wasserburger Stadtbus sinnvoll?

Obwohl er sich nach den Aussagen der antragstellenden ÜWG „eigentlich überholt habe“, beschäftigte sich der Edlinger Gemeinderat mit einer möglichen Erweiterung des Wasserburger Stadtbusses bis Edling.

Edling – Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) erläuterte, dass eine Taktung wegen des Bahnübergangs schlecht möglich sei. Zudem gebe es die Bahnlinie nach Reitmehring und eine bereits existierende Busverbindung. Er komme auf 19 bereits bestehende Verbindungen nach Wasserburg. Zudem dürfe man nicht nur die Ortsmitte Edlings im Blick haben, sondern auch den Außenbereich. Insgesamt sehe er keinen „unmittelbaren Handlungsbedarf“.

Seiner Meinung nach sei eine Anbindung nur sinnvoll, wenn man Attel, Attelthal und Allmannnsberg einbinden könne. Außerdem dürfe man die Kosten nicht vergessen. Man sei bereits „finanziell am MVV beteiligt“ und eine mögliche Anbindung ginge sicherlich nicht kostenfrei.

Umfrage zeigt Interesse an Anbindung

Wolfgang Baumann (ÜWG) erklärte, dass sich der Antrag durch die neue Taktung des Stadtbusses überholt habe. Man habe im Rahmen einer Umfrage einen großen Bedarf und ein großes Interesse an einer Anbindung festgestellt. Außerdem müsse es doch eigentlich im Interesse der Stadt liegen, Staudham anzubinden.

Stefan Stubenrauch (CSU) sah wenig Nachfrage bei den Bewohnern der Außenbereiche. „Wer bei uns zum Einkaufen will, fährt mit dem Auto.“

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Als „großes Thema“ hatte Florian Prietz (UBG) eine Busanbindung wahrgenommen. Er war aber nicht überzeugt, ob sie wirklich so häufig genutzt würde. Es sei grundsätzlich ein Problem ländlicher Bereiche, dass kein breites ÖPNV-Netz vorhanden sei und ein gesellschaftspolitisches Problem, dies nicht flächendeckend möglich zu machen. Er schlug vor, über einen Rufbus nachzudenken.

Finanzielle Belastung für Gemeinde

Dr. Stefan Schweitzer (CSU) sah das Thema als berechtigt an: „Es gibt junge Leute, die darauf angewiesen sind, und auch Ältere.“ Da eine Anbindung laut einem Schreiben der Stadt nur „bei breiter finanzieller Beteiligung möglich ist“, sei der finanzielle Aufwand zu groß. „Da muss es andere Möglichkeiten geben.“

Georg Berndl meinte, er habe festgestellt, dass die bereits eingesetzten Busse, außer morgens und mittags, „oft leer“ führen. Es sei „Nonsens“ für etwas zu bezahlen, was kaum genutzt würde.

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Der Bürgermeister war der Überzeugung, der ÖPNV würde in Zukunft eine andere Bedeutung bekommen als der Privatverkehr, diesmal sei der Zug jedoch abgefahren, wie auch die Stadt Wasserburg auf Nachfrage bestätigt habe.

Der Gemeinderat nahm einstimmig zur Kenntnis, dass eine Anbindung zum derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wird das Thema aber im Rahmen des anstehenden Ortsentwicklungsplans weiterverfolgen.

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