Gemeinderäte in Albaching bekommen künftig 5 Euro mehr Sitzungsgeld

Wie viel Geld sollen Gemeinderäte pro Sitzung für ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen? Der neue Albachinger Gemeinderat erhöhte die Entschädigungen um fünf Euro. dpa
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Wie viel Geld sollen Gemeinderäte pro Sitzung für ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen? Der neue Albachinger Gemeinderat erhöhte die Entschädigungen um fünf Euro. dpa

Wie viel Geld sollen Gemeinderäte pro Sitzung für ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen? Der neue Albachinger Gemeinderat erhöhte moderat die Entschädigungen für Gemeinderats- und Ausschusssitzungen. Beraten wurde auch ein Pauschalbeitrag bei Verdienstausfall für Räte, die von Beruf selbstständig sind.

Von IrmiGünster

Albaching – Die Entschädigungen für Gemeinderats- und Ausschusssitzungen sind neben weiteren regelungen in einer „Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts“ zusammengefasst, mit denen sich der neue Albachinger Gemeinderat in seiner Maisitzung kürzlich beschäftigte.

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Verwaltungsleiter Christian Thomas erläuterte die Inhalte aus dem Satzungsentwurf, die nach Meinung der Verwaltung überdacht werden sollten. 1. Punkt: Die Höhe des Sitzungsgeldes für die Räte: Laut Beschluss sollen diese ab jetzt 30 Euro pro Gemeinderatssitzung und 25 Euro pro Ausschusssitzung erhalten. Bisher waren die Bezüge jeweils 5 Euro niedriger angesetzt: 25 Euro gab es in der Vergangenheit für die Gemeinderats- und 20 Euro für die Ausschusssitzung.

Weiteres Thema war der in der bisherigen Satzung vorgesehene Pauschalbetrag eines Verdienstausfalls für Selbstständige, denen aufgrund von Terminen für die Gemeinde die Einnahmen während dieses Zeitraums wegfallen. Seit Jahren seien hier 10 Euro pro Stunde vorgesehen, erläuterte Christian Thomas. Dieser Betrag „passt nimmer“, stellte August Seidinger junior (GWA) fest. Häufig hätten Selbstständige ja auch Angestellte, die ebenfalls bezahlt werden müssten, da sollten seiner Meinung nach „20 Euro schon drin sein.“

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„Brauchen wir das überhaupt?“ fragte sich Jessica Vital-Robarge. Ja, dies müsse schon in der Satzung geregelt werden, auch wenn diese Entschädigung bisher so gut wie nie in Anspruch genommen worden sei, antwortete Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA).

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Christian Thomas wusste, dass ein Selbstständiger im Falle eines Falles zwar keinen Antrag stellen, aber die Gemeinde hierfür eine Regelung treffen müsse. Daher entschieden sich die Räte geschlossen für eine Pauschalentschädigung von 20 Euro pro Stunde nachgewiesenen Verdienstausfalls.

Abschließend beschloss das Ratsgremium den Entwurf mitsamt den gefassten Änderungen als Satzung.

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