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„Rettet die Bienen“

Soyen vom Bezirk Oberbayern als besonders „summ- und krabbelfreundlich“ ausgezeichnet

Bezirkstagspräsident Josef Mederer (links), Afra Zantner, Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Soyen und Imkereifachberater Arno Bruder.
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Bezirkstagspräsident Josef Mederer (links), Afra Zantner, Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Soyen und Imkereifachberater Arno Bruder.

Soyen ist ein vorbildliches Beispiel für das enge Zusammenspiel zwischen den Imkereien und der Gemeinde, in der viele gemeindeeigene Flächen in bienen- und insektenfreundliche Blumenwiesen umgewandelt wurden. Das sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer bei der Preisverleihung an die bienenfreundlichen Kommunen. Soyen ergatterte Platz 3.

Soyen – Der Bezirk Oberbayern zeichnete im Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech 43 bienenfreundliche Kommunen aus und der dritte Preis geht an die Gemeinde Soyen.

Zum zweiten Mal hat der Bezirk Oberbayern oberbayerische Städte und Gemeinden mit dem Titel „Bienenfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Die Preise gingen an den Markt Grassau, nach Puchheim, Ebersberg und Soyen. Weitere 39 Kommunen erhielten eine Anerkennung, darunter fünf aus dem Landkreis Rosenheim.

Markt Grassau hat 1. Preis

Den ersten Preis errang – zusammen mit einem Preisgeld von 3000 Euro – der Markt Grassau. Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck erhielt den mit 2000 Euro dotierten zweiten Preis.

Den dritten Preis mit jeweils 1000 Euro Preisgeld teilen sich die Stadt Ebersberg und die Gemeinde Soyen. Die Gemeinde Soyen sei ein vorbildliches Beispiel für das enge Zusammenspiel zwischen den Imkereien und der Gemeinde, in der viele gemeindeeigene Flächen in bienen- und insektenfreundliche Blumenwiesen umgewandelt wurden.

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„Wir alle wissen vom Bienen- und Insektensterben und den damit verbundenen Folgen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Alles hängt zusammen – und weil das so ist, können wir auch mit unserem Handeln viel bewirken: Als Einzelne und erst recht in der kommunalen Familie“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. Er dankte den Preisträgergemeinden für ihr herausragendes Engagement. „Das nützt Ihnen, macht Ihre Gemeinde attraktiver und kommt am Ende uns allen zugute. Sie leisten einen hervorragenden Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Der Kriterienkatalog

Fünf Kriterien muss eine Kommune erfüllen, um in die Auswahl der Jury aus Fachleuten und Mitgliedern des Bezirkstags zu kommen: Gemeindeflächen wie Verkehrsinseln oder Streuobstwiesen müssen summ- und krabbelfreundlich bepflanzt sein. Alle landwirtschaftlichen Flächen im Besitz der Kommune müssen extensiv, bienenfreundlich und ohne Einsatz von Pestiziden bewirtschaftet werden.

Die Grünstreifen an gemeindeeigenen Straßen müssen bienenfreundlich behandelt werden und die Beleuchtung insektenfreundlich sein. Und schließlich muss die Gemeinde der örtlichen Imkerschaft Plätze zum Aufstellen von Bienenhäusern und Bienenvölkern zur Verfügung stellen.

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Mit weiteren freiwilligen Maßnahmen konnten Gemeinden zusätzliche Punkte sammeln. Etwa wenn sie Insektenhotels, Hecken und Althölzer vorweisen, einen Bienen- und Insektenlehrpfad betreiben oder Bildungsangebote zum Thema Bienen fördern.

Gemeinden punkteten auch, wenn sie in den eigenen Einrichtungen heimischen Honig und Produkte von bienenfreundlich wirtschaftenden Landwirten verwenden, zum Beispiel in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen. Das Preisgeld ist zweckgebunden für Vorhaben, die einer bienen- und insekten-freundlichen Umwelt zugutekommen.

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