Gemeinde Soyen schaltet in Sachen Dorferneuerung einen Gang höher

Die Ortsmitte von Soyen soll attraktiver werden. Hier ein Blick in die Alleestraße.
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Die Ortsmitte von Soyen soll attraktiver werden. Hier ein Blick in die Alleestraße.

Bei der Dorferneuerung will die Gemeinde Soyen nach langer Pause einen Gang höher schalten: Noch diesen Monat soll eine Arbeitsgruppe einberufen werden, die dem Planungsbüro Vorschläge zu drei Planungsschwerpunkten machen soll.

Soyen – Die Riedener Straße, das Bahngelände in der Ortsmitte sowie der Ortsteil Mühlthal sind die Planungsschwerpunkte, mit denen die Gemeinde Soyen das Thema Dorferneuerung jetzt forciert angehen will. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich.

Ursprünglich sollte nach dem Beschluss des Gremiums in der Riedener Straße begonnen werden. Aber der fortgeschrittene Bau von drei Wohnblöcken und einer Tiefgarage in der Ortsmitte hinter der Raiffeisenbank hat zu einem Umdenken geführt: Jetzt soll dort, wo ohnehin eine Neugestaltung durch einen privaten Bauherrn im Gang ist, mit dem Projekt gestartet werden, waren sich die Räte einig. „Überschneidungen, die planerisch mit dem Bauvorhaben beziehungsweise den Baumaßnahmen des Bauherrn entstehen, könnten zeitnah und wirtschaftlich gelöst werden“, hieß es in der Begründung.

Zehnköpfigen Arbeitskreis bilden

„Ich habe vorgeschlagen, einen zehnköpfigen Arbeitskreis mit Bürgern, Anliegern und Gemeinderäten zu bilden“, sagte Bürgermeister Thomas Weber (GWS) im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung. „Dann schauen wir, wie wir weiter vorgehen.“ Der Arbeitskreis soll durch das Planungsbüro unterstützt werden. Eine zeitliche Perspektive hat Weber nicht, „aber im nächsten Jahr müssen wir schon was machen“.

Zum finanziellen Rahmen kann Weber noch keine Angaben machen, er hofft jedoch auf staatliche Fördergelder. Ihm schwebt ein Treffpunkt für die Bürger vor, will aber dem Arbeitskreis nicht vorgreifen. Die Attraktivität und solide Infrastruktur Soyens soll weiter ausgebaut werden. „In der Ortsmitte darf es aber noch ein bisschen schöner werden.“ Daran will Weber die Bürger beteiligen. win

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