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1000 Euro Stammkapital

Gemeinde Obing tritt der Chiemgau GmbH bei

Griessee bei Obing
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Der Griessee bei Obing
  • VonInge Graichen
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Wie schon eine ganze Anzahl von Gemeinden im Landkreis Traunstein, unter anderem die anderen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Obing Kienberg und Pittenhart, tritt auch die Gemeinde Obing in die Chiemgau GmbH als Gesellschafter ein und wird einen Gesellschaftsanteil am Stammkapital in Höhe von 1000 Euro erwerben.

Obing – Der Gemeinderat Obing folgte mit 15 zu einer Stimme der Empfehlung des Bayerischen Gemeindetages, Kreisverband Traunstein.

Der Landkreis Traunstein wandelt sein hundertprozentiges Tochterunternehmen Wirtschaftsförderungs-GmbH zur Chiemgau GmbH um. In Zukunft werden unter diesem Dach alle nicht hoheitlichen Aufgaben des Landkreises gebündelt und um zusätzliche Sparten erweitert, nämlich um das Standortmarketing unter anderem mit Veranstaltungsmanagement und um das Angebot des Campus Chiemgau, vor allem aber um ein Dienstleistungsangebot für die Gemeinden wie Fördermittelberatung und zentrale Vergabestelle, aber auch Abwicklung des Breitbandausbaus.

2023 werden auch die Funktionen des gemeinsamen Datenschutzbeauftragten und des Informationssicherheitsbeauftragten in die Chiemgau GmbH eingegliedert, wenn die Zweckvereinbarung von Gemeinden und Landkreis dazu ausläuft. PAO-Gemeinderat Korbinian Stettwieser forderte eine genauere Begründung für die Neustrukturierung bei den Funktionen des Landkreises, konnte aber durch die Erläuterungen von Bürgermeister und Verwaltung nicht überzeugt werden und stimmte als einziger gegen den Beitritt.

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Geschäftsleiter Thomas König betonte, dass mit dem Leistungsangebot der Chiemgau GmbH die Arbeit in der Verwaltung erleichtert werde, weil man auf Fachwissen zurückgreifen könne, das die einzelnen Gemeinden in dieser Form kaum bieten könnten, und sich viele Chancen für interkommunale Zusammenarbeit ergäben. Die Angebotspalette der Dienstleistungen könne künftig noch je nach Bedarf erweitert werden.

Bürgermeister Sepp Huber (FW) sah den größten Nutzen in dem bereits vorgesehenen Dienstleistungsangebot der Fördermittelberatung.

Zweite Bürgermeisterin Fanni Mayer (CSU) wies darauf hin, dass es die Aufgabe der Gemeinde als Sachaufwandsträger für die Grund- und Mittelschule Obing sei, für die Ausrüstung zur Digitalisierung im Schulbereich zu sorgen und vor allem für die Gewährleistung der IT-Sicherheit auf die Unterstützung durch Dienstleistungen der Chiemgau GmbH angewiesen sei.igr

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