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Historisch bedeutend

Gemeinde Griesstätt zahlt 11.000 Euro Zuschuss für Sanierung der Klosterkirche Altenhohenau

Verwaltungsleiter Christian Staber (zuständig für Pfarreien Rott, Amerang und Eggstätt) im Sanierungsbereich Sanitäranlagen mit Blick auf den geplanten Bereich Teeküche. Im Hintergrund geht‘s in den Kapitelsaal.
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Verwaltungsleiter Christian Staber (zuständig für Pfarreien Rott, Amerang und Eggstätt) im Sanierungsbereich Sanitäranlagen mit Blick auf den geplanten Bereich Teeküche. Im Hintergrund geht‘s in den Kapitelsaal.

2014 wurde das Dominikanerinnen-Kloster Altenhohenau verkauft. Die Griesstätter Pfarrkirchenstiftung konnte die Klosterkirche, das Priesterhaus und den Kapitelsaal für Pfarrei und Öffentlichkeit sichern. Jetzt stehen Sanierungen für etwa 300.000 Euro an – zuviel für die Kirchenverwaltung.

Griesstätt – Aufgrund der schwierigen Finanzierungssituation bei den derzeitig angestrebten Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Klosterkirche Altenhohenau hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung über einen Zuschussantrag der Kirchenverwaltung von 11.000 Euro, 5 Prozent der zu erwartenden Gesamtkosten, zu entscheiden. Nach kurzer Aussprache und Erläuterungen von Verwaltungsleiter Christian Staber, dem man Rederecht eingeräumte, wurde der Zuschuss für die kunsthistorisch bedeutungsvolle Klosterkirche bei zwei Gegenstimmen bewilligt.

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2014 wurde das Dominikanerinnen-Kloster Altenhohenau aufgelöst und verkauft. Mit großer Mühe war es der Kirchenverwaltung der Griesstätter Pfarrkirchenstiftung gelungen, wenigstens die Klosterkirche, das Priesterhaus und den Kapitelsaal für Pfarrei und Öffentlichkeit zu sichern.

300.000 Euro Sanierungskosten

Da aber die gesamten Räumlichkeiten damals schon gut 35 Jahre lang nur noch recht notdürftig instand gehalten worden waren, stehen nun dringende Instandhaltungsmaßnahmen und Umbauten an. Vor allem Heizung, Elektrik und Brandschutz sollen ertüchtigt werden.

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Wegen der regelmäßigen Nutzung des Kapitelsaales, welcher wegen der erforderlichen Installationen auch eine neue Decke und einen neuen Boden braucht, und auf Grund der hohen Auslastung der Kirche werden aber auch dringend vernünftige Sanitäranlagen und eine kleine Teeküche benötigt. 220.000 Euro soll das insgesamt kosten.

Weitere 80.000 Euro wären aber noch zusätzlich nötig um auch das Dach des Kapitelsaales und die beschädigten Entwässerungsleitungen vollständig zu reparieren. Das könne aber nach notdürftigen Maßnahmen noch einige Jahre hinausgeschoben werden, so die Ansicht des Planungsbüros.

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Leider, so Verwaltungsleiter Christian Staber, werde der Zuschuss des Erzbischöflichen Ordinariats mit 125.000 Euro geringer ausfallen als im Vorfeld kommuniziert. Auch wenn zusätzlich bereits eine Spende von 20 000 Euro verbucht worden sei, der Verein „Freundeskreis Altenhohenau“‘ nach Auskunft von dessen Vorstand Konrad Irtl seine Reserven in Höhe von 20.000 Euro vollständig auflöst habe, und Eigenleistungen im Wert von 10.000 Euro verplant seien, blieben derzeit noch 45.000 Euro offen.

Kunsthistorische Bedeutung

Auf weitgehendes Verständnis für diese Notlage stieß deshalb der Antrag auf einen gemeindlichen Zuschuss, aber auch wegen der anerkannten kunsthistorischen Bedeutung der Kirche. Dies hob Jürgen Gartner (GfuG) heraus, der den nötigen Werterhalt des historischen Kulturdenkmals und die Bedeutung für die Gemeinde herausstrich.

Blick in den Kapitelsaal – Boden und Decke sollen hier wegen der Installationen von Elektrik und Heizung erneuert werden.

Helmut Schuster (BfG) betonte zudem die Wichtigkeit des Kapitelsaales für die Griesstätter Jugend, die den Raum nütze. So viel Angebote haben wir nicht in der Gemeinde, stellte er fest. Und Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) erinnerte an die Bedeutung der gesamten Anlage, in der es auch alte Bierkeller-Gänge gebe, die eine Führung interessant machen könnten.

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Letztlich wurde mit 11:2 die Gewährung des Zuschusses in Höhe von 11.000 Euro beschlossen. Manfred Andraschko (GfuG) und Lorenz Freiberger (GfuG) stimmten dagegen.

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