Gemeinde Griesstätt will E-Mobilität ausbauen

Vor dem Rathaus in Griesstätt könnte sich Bürgermeister Robert Aßmus Ladesäulen für den Ausbau der Elektromobilität gut vorstellen.
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Vor dem Rathaus in Griesstätt könnte sich Bürgermeister Robert Aßmus Ladesäulen für den Ausbau der Elektromobilität gut vorstellen.

Könnte die Gemeinde Griesstätt selber Strom erzeugen und ihn für die Elektromobilität nutzen? Pläne gibt es. Der Bürgermeister könnte sich unter anderem vorstellen, ein E-Auto als Dienstwagen zu fahren.

Griesstätt

Einen Meinungsumschwung im Gemeinderat deutete Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) in Bezug auf die Notwendigkeit des Ausbaus der Elektro- und Solarmobilität im Ortsbereich an. Dabei begründete er die Errichtung von Ladesäulen auch mit seinem Wunsch, ein künftiges Dienstfahrzeug solle ein Hybrid- oder ein Elektroauto werden. Deshalb sei es auch sinnvoll, vor dem Rathaus mit dem Ausbau zu beginnen. Zudem sei hier die Möglichkeit, auch E-Bikes aufladen zu können. Den dazu nötigen Strom könne die Gemeinde mit der Bestückung der Dachfläche des Rathauses dann gleich selbst erzeugen.

Zuschuss bis zu 80 Prozent

Auch der Finanzausschuss habe Zustimmung signalisiert, seien doch laut Aßmus eventuell Zuschüsse bis zu 80 Prozent für Solaranlagen möglich. Dies solle nun ge-prüft werden. Der Bürgermeister sieht die Gemeinde in der Verantwortung. Sie habe eine Vorbildfunktion, wen es um die Nutzung der Sonnenenergie gehe.

Die Anregung von Helmut Schuster (BfG), Expertisen unter anderem für geeignete Flächen auf öffentlichen Gebäuden oder zum Eigenverbrauch einzuholen, beantwortete der Bürgermeister mit „Kommt, wenn gewünscht!“

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