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Straßensanierung

Gemeinde Edling sagt den Schlaglöchern den Kampf an

Die Samerstraße in Edling ist eine von vier Straßen, die in der Gemeinde saniert wird.
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Die Samerstraße in Edling ist eine von vier Straßen, die in der Gemeinde saniert wird.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Die Gemeinde Edling plant eine groß angelegte Sanierungsaktion. Sie betrifft vor allem die Straße von Untersteppbach nach Fürholzen, die Samerstraße, sowie die Straßen von Daburg nach Rossart und von Allmannsberg nach Bruck. 2100 Quadratmeter Grund will die Gemeinde für dieses Projekt erwerben.

Edling – „Wir müssen etwas machen. Wer die Straßen kennt, weiß, der Zustand ist nicht mehr tragbar“, begründete Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) die Maßnahme. Insbesondere die Straßen von Untersteppbach nach Fürholzen, die Samerstraße, die Straße von Daburg nach Rossart und von Allmannsberg nach Bruck müssten dringend erneuert werden.

Grunderwerb ist eine „Mammutaufgabe“

Mit einer einfachen Asphaltierung ist es aber nicht getan, denn die bisherigen Straßen sind zu schmal. „Die haben sich zum Teil verfahren“, erklärte Schnetzer, zum Teil seien die Straßen aber von Beginn an schmaler angelegt worden. Zu schmal für die heutige Zeit. „Wir brauchen eine Breite von 3,50 Meter“, erläuterte Michael Bernhard vom Bauamt, „plus 50 Zentimeter links und rechts.“

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Dadurch verkompliziert sich die Sachlage, denn die Grundstücke rund um die Straßen sind im Privatbesitz. Schnetzer zeigte sich zwar zuversichtlich, dass „die Edlinger hier alle an einem Strang ziehen werden“ und der Gemeinde den Kauf ermöglichen würden. „Aber es wird eine Mammutaufgabe für die Verwaltung“, so Schnetzer. Insgesamt müssten 2100 Quadratmeter Grund erworben werden, die Flächen, die die Eigentümer abtreten müssten, seien unterschiedlich groß, zwischen einem und 220 Quadratmetern, so Bernhard weiter. „Wir haben versucht, das so gerecht wie möglich aufzuteilen.“

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Ratsmitglied Rudolf Adler (CSU) begrüßte zwar die Sanierungspläne, bemängelte aber, dass die Straßen weiter zu schmal geplant seien. Insbesondere zwischen Untersteppbach nach Fürholzen wünsche er sich eine Breite von fünf Metern. „Ich weiß, dass man die früher extra unattraktiv gemacht hat, damit die Leute nicht abkürzen“, meinte Adler, „aber wir können den Verkehr nicht aufhalten.“ Eine Breite von fünf Metern sei durchaus angebracht, argumentierte er.

Bürgermeister Schnetzer hielt jedoch dagegen. „Zu attraktiv würde ich sie auch nicht gestalten.“ Zum Einen müsse die Gemeinde sich dann die Frage stellen, ob die anderen Straßen ebenfalls verbreitert werden sollen. „Wie willst du argumentieren, dass wir die Straße fünf Meter breit machen, aber die von Daburg nach Roßhart nicht?“. Zum Anderen könnte es dann zu Problemen mit dem Grunderwerb kommen.

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„Können wir wenigstens Ausweichstellen machen?“, fragte Adler nach. Grundsätzlich sei dies an einer Stelle möglich, denn dort besitzt die Gemeinde selbst ein Grundstück.

Stefan Schweitzer (CSU) interessierte sich vor allem für die zeitliche Planung der Samerstraße. Denn diese soll zusätzlich einen neuen Kanal bekommen. Bauamtsleiter Bernhard stellte in Aussicht, dass die Erneuerung im nächsten Jahr Stück für Stück geschehen werde. Geteert werde dann ebenfalls noch im Jahr 2022. Die Feinasphaltierung erfolge dann im Jahr 2023. „Da müssen wir uns dann noch Gedanken zur Gestaltung machen“, warf Bürgermeister Schnetzer ein. Von einigen Anwohnern gebe es Forderungen nach Parkplätzen. „Andere wollen da eine Spielstraße. Da müssen wir uns noch zusammen setzen.“

Teuerste Straße kostet 270.000 Euro

Eine Kostenschätzung für die Samerstraße gebe es noch nicht. Für die Straße von Allmannsberg bis Bruck seien etwa 96.000 Euro eingeplant. Für die Straßen Untersteppbach bis Fürholzen etwa 160.000 Euro und für die Straße Daberg bis Roßhart etwa 270.000 Euro. Letztere beide seien eventuell förderfähig, so Schnetzer. Der Gemeinderat stimmte einvernehmlich dafür, die derzeitigen Planungen weiterzuverfolgen.

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