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AUS DEM GEMEINDERAT

Gemeinde Babensham plant für ihren Haushalt mit Millionen-Kredit

Die wichtigsten Anschaffungen und Ausgaben, die sich Babensham im Jahr 2021 vorgenommen hat, sind in der Grafik dargestellt.
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Die wichtigsten Anschaffungen und Ausgaben, die sich Babensham im Jahr 2021 vorgenommen hat, sind in der Grafik dargestellt.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Der Haushaltsplan 2021 für Babensham ist beschlossen. Der Gemeinderat hat ihn einstimmig verabschiedet. Den Löwenanteil bei den Ausgaben macht der Umbau des Fiedlerbaus zu einer neuen Kita aus. Durch die hohe Förderung tun die 5,7 Millionen Euro Kosten nicht weh.

Babensham – Ohne Bürgermeister Josef Huber hat der Gemeinderat Babensham den Haushaltsplan für dieses Jahr verabschiedet. Huber habe sich kurzfristig freinehmen müssen, sagte der Zweite Bürgermeister Paul Wimmer, der an dessen Stelle die Sitzung am Donnerstagabend leitete. Der Rat votierte ohne Diskussion einstimmig für die Haushaltssatzung, genauso für den Finanzplan bis 2024 sowie den Stellenplan für 2021.

Fiedlerbau macht Löwenanteil aus

Kämmerer Thomas Gandl sagte, er sei „sehr zufrieden“ mit den finanziellen Planungen. Den hohen Aufwand für den Um- und Neubau des Fiedlergebäudes, wo eine neue Kindertagesstätte samt Krippe entstehen soll, nannte er am Rande der Sitzung günstig für die Gemeinde: „Wir erhalten eine hohe Förderung, weil wir sie schon frühzeitig beantragt haben.“

In wenigen Wochen sollen die Baumaßnahmen beginnen: „Der ideale Zeitpunkt“, so Gandl. Eine Unwägbarkeit seien freilich mögliche Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen etwa für Baumaterial: „Da steckt man ja nicht drin. Wenn wir später bauen, wird es nicht besser“, sagte Gandl.

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Im Finanzplan wird für das Kita-Projekt insgesamt knapp 5,7 Millionen Euro veranschlagt – es ist der Löwenanteil aller Investitionen der Gemeinde.

Für den Breitbandausbau fallen bis 2023 zwei Millionen Euro an. „Irgendwann steht auch mal die Sanierung des Rathauses an“, fügte der Kämmerer hinzu. „Aktuell werden wir aber noch nicht nass, uns friert es auch nicht“, fügte er hinzu.

Kleine Abstriche bei Gewerbesteuer

Zweiter Bürgermeister Wimmer sagte, der Haushalt 2021 sei geprägt von Ausgaben für dringende Renovierungsmaßnahmen für die Gemeindestraßen (300.000 Euro), von Investitionen ins Wassernetz (in diesem Jahr 250.000 Euro) und der Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen (in diesem Jahr 140.000 Euro).

Kanal spült Geld rein

Gandl schätzte die Einnahmen aus der Grundsteuer (326.000 Euro) etwas niedriger als im Vorjahr (335 000 Euro), auch bei der Gewerbesteuer (500.000 Euro) machte er Abstriche – 2020 wurden noch 580.000 Euro angesetzt. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer soll dagegen etwas steigen – von etwa 1,7 auf 1,8 Millionen Euro, genauso der Anteil an der Umsatzsteuer (von 72.000 auf 83.000 Euro).

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Weitere Einnahmeposten sind die Kanalgebühren (394.000 Euro) und Wassergebühren (275.000 Euro). Die Kreditaufnahme - für das Projekt Fiedlergebäude - veranschlagte er auf 1,8 Millionen Euro.

Bei den Ausgaben im Verwaltungshaushalt fällt der gestiegene Betrag für Personalkosten auf (von 750.000 auf 850.000 Euro), was auf Neueinstellungen im Laufe des vergangenen Jahres zurückzuführen ist, darunter die Stelle des Kämmerers.

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In den Brandschutz muss gut 100.000 Euro investiert werden – 2020 waren es noch 74 000 Euro. Zusammenfassend sagte Gandl zum Zahlenwerk: „Da gibt es keine großen Überraschungen, alles ist ähnlich wie im Vorjahr.“

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