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Planung präsentiert

Geldautomat im Vorraum: Albachinger Gemeindeamt zieht in ehemalige Sparkasse

Über die Neugestaltung der Räumlichkeiten im ehemaligen Sparkassengebäudemachte sich der Gemeinderat Gedanken.
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Über die Neugestaltung der Räumlichkeiten im ehemaligen Sparkassengebäudemachte sich der Gemeinderat Gedanken.
  • VonIrmi Günster
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Das Albachinger Gemeindeamt will in die Räume der ehemaligen Sparkasse umziehen, die die Gemeinde kürzlich erworben hat. Von einem kleinen Arbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderats, war hierzu eine Planung ausgearbeitet worden, die dem restlichen Gremium und den Besuchern in der verganenen Sitzung präsentiert wurde.

Albaching – Mit einem einstimmigen Beschluss, wonach der Gemeinderat der Planung grundsätzlich zustimmt, wurde dieses Vorhaben schließlich auf den Weg gebracht.

Gemeinderat Stefan Schwimmer (GWA), der den Plan gezeichnet hatte, stellte diesen zunächst im Detail vor. Grundsätzlich sei darauf geachtet worden, die Räumlichkeiten offen zu gestalten und mit einigen Glaselementen, damit genügend Licht hereinkomme und die Räume nicht zu klein wirken würden. Behindertengerechte Zugänge seien ebenfalls enthalten.

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Die Situation sei ähnlich wie in der bisherigen Verwaltung und es bestehe zudem noch die Möglichkeit, bei Bedarf weitere Personen unterzubringen, erklärte Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA). Er dankte dem Arbeitskreis für die „gute Zusammenarbeit“ und lobte, dass diese Planung gut aus dem Gemeinderat heraus zu bewältigen gewesen sei, da man „fachlich gutes Personal“ habe.

Dei zusätzliche Stellplätze

Warum sich das Behinderten-WC in der Ecke befinde und ob damit die betreffenden Personen den Raum queren müssten, wollte Gemeinderätin Rita Neumann (GWA) wissen. Dies bejahte der Bürgermeister. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass eine gewisse Größe vonnöten sei und das WC im vorderen Bereich zu viel Platz wegnehmen würde. Zweiter Bürgermeister Sebastian Friesinger (GWA) konnte „die Frage verstehen“, aber bekräftigte die Aussage des ersten Bürgermeisters hierzu. Aus der „Abwägung“ heraus sei das WC „nach hinten gerückt“.

Er merkte zudem an, dass ein großer Briefkasten fehle, der einen „Wanddurchwurf“ ermögliche, denn „die Zukunft wird Briefwahl sein“, war sich Friesinger sicher. Außen über der Türe wolle man ein Wappen anbringen, und die Steele mit dem Sparkassensymbol eventuell verkleinern. Der Außenbereich werde auch im Zuge der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt noch geändert, merkte Schreyer an. Die Gemeinde kalkuliere drei zusätzliche Stellplätze ein, die derzeitige Einfriedung soll entfernt werden.

Geldautomat räumlich deutlich trennen

„Ein tolles Konzept“ stellt die Planung für August Seidinger (GWA) dar, er wollte lediglich den Bereich mit dem Geldautomaten, der im Vorraum verbleiben soll, „deutlich trennen“ von dem der Gemeindeverwaltung; notfalls könne man zwei Stelen installieren. „Die Gespräche dazu laufen“, berichtete der Bürgermeister.

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„Sehr schön und offen“ fand auch die stellvertretende Bürgermeisterin Jessica Vital-Robarge (GWA) die geplante Gestaltung. Aber auch sie störte sich an der weit hinten gelegenen Behindertentoilette. Für die betreffenden Personen sei es „wohl nicht so angenehm“ den Raum queren zu müssen. Gut abtrennen wollte auch sie den Bereich der Gemeindeverwaltung von dem der Sparkasse, denn momentan werde „eine gewisse Einheit suggeriert“.

Wortmeldung von Besucher abgelehnt

Der Besucher und ehemalige langjährige Gemeinderat Helmut Maier meldete sich zu Wort, sein gewünschter Beitrag wurde jedoch nicht zugelassen, da es eine Gegenstimme im Rat gab und hierfür eine einstimmige Ratsentscheidung notwendig wäre.

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Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Maierr den Grund für seine Wortmeldung: Er habe nur fragen wollen, warum in dem gebildeten Arbeitskreis zum Umbau des Sparkassengebäudes zwar der halbe Gemeinderat, aber nur männliche Ratsmitglieder und „keine einzige von den vier Damen“ vertreten gewesen seien. Außerdem wunderte er sich, warum der Seniorenbeauftragte bei dem „doch ziemlich umfangreichen Bauvorhaben“ im Arbeitskreis nicht dabei gewesen sei.

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