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Gegen Gewerbegebiet

Ramerberg – Seit Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Ramerberg mit der Ausweisung eines Gewerbegebietes an der B 15 in Sendling Ost.

Nun regt sich Widerstand, es hat sich eine „Bürgerinitiative Ramerberg-Sendling zum Schutz des Landschaftsraumes Kloster Attel“ gegründet. Die 15 Ramerberger, die diese initiierten, bezweifeln die Gutachten, der Naturschutz werde zu wenig beachtet, das Gewerbegebiet an dieser Stelle wollen sie nicht, es soll an einer anderen Stelle ausgewiesen werden. Sie haben auch bereits Unterschriften gesammelt, knapp 100 sollen diese Woche noch in der Gemeinde Rott als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Rott-Ramerberg abgegeben werden, da bereits am Dienstag nächster Woche die nächste Gemeinderatssitzung in Ramerberg ist.

„Wer sich jetzt dagegen auflehnt hat von der Materie schlicht und einfach keine Ahnung“, sagt Ramerbergs Bürgermeister Georg Gäch. Er verweist auf das Verfahren zur Ausweisung dieses Gewerbegebietes, das nun seit fünf Jahren laufe. Es habe Abwägungen mit allen Fachbehörden gegeben, es seien zahlreiche Gutachten gemacht worden, alles sei abgeklopft worden bei Gesprächen mit der Regierung von Oberbayern, der höheren Landesplanung und anderen Stellen. Über das Thema habe der Gemeinderat x-mal diskutiert, er habe bei Bürgerversammlungen informiert.

Jetzt sich dagegen aufzulehen, „im Finale, wenn 95 Prozent des Prozederes für die Ausweisung des Gewerbegebietes durch sind, dafür habe ich kein Verständnis“, so Georg Gäch. Mitten in Sendling wohnt Gemeinderätin Petra Hölzle, sie kennt ihre Nachbarn, spricht mit allen und wundert sich jetzt über die Initiative, weil „sich in den letzten fünf Jahren keiner in die Gemeinderatsitzungen verirrt hat, keiner irgendwann irgendwas gesagt hat. Ich bin jederzeit ansprechbar, Bürgerbeteiligung ist genau mein Ding, aber als politischer Mensch muss ich mich engagieren und informieren. Die Beteiligten bei der Initiative holen sich keine Informationen, sie ignorieren sie einfach, sie sind einfach dagegen“. vo

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