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Bauausschuss

Gefährliche Kreuzung in Haag: Gemeinde will mehr Sicherheit für Radfahrer

Ein gefährlicher Knotenpunkt in Haag ist die Kreuzung Westendstraße/Münchener Straße.
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Ein gefährlicher Knotenpunkt in Haag ist die Kreuzung Westendstraße/Münchener Straße.

Der Bauausschuss hat über Maßnahmen an der Kreuzung Westendstraße/Münchener Straße in Haag debattiert.

Haag – Ein großes Problem in Haag stellt die östliche Zufahrt der Westendstraße in die Münchener Straße dar. Die Kreuzung ist oftmals schwierig zu überqueren, denn dort ist die Sicht nach links durch eine Hausmauer und einen großen Stein stark eingeschränkt. Deswegen tasten sich die Autofahrer oft in die Kreuzung hinein und benutzen den Schutzstreifen der Radfahrer – wie hier auf dem Bild zu sehen. Das ist eine große Gefahr für die Radler.

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Diesem Dilemma hat sich der Bauausschuss angenommen und das Ingenieurbüro Gevas beauftragt, das eine Verkehrsanalyse vorgenommen hat.

Verkehrsanalyse liegt vor

Verkehrsplaner Tobias Kölbl hat auf der jüngsten Sitzung die Ergebnisse vorgestellt. Im Juli sei die Kreuzung drei Tage lang von 6 bis 22 Uhr überwacht worden, wobei darauf geachtet wurde, dass es warm genug war zum Radfahren – also zwischen 15 und 25 Grad, so Kölbl. Die Analyse des Verkehrsgutachtens ergab, dass ungefähr 2.500 Wagen am Tag die Münchner Straße passieren.

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Auch konnte das Ingenieurbüro feststellen, dass durch den neuinstallierten Schutzstreifen für Radfahrer der Radverkehr bis zu 50 Prozent zugenommen habe. Allerdings sei es bei der Verkehrsbeobachtung zu keinen Unfällen oder kritischen Situationen gekommen, berichtet der Verkehrsplaner.

Eingeschränkte Sicht ist ein großes Problem

Trotzdem ist die eingeschränkte Sicht beim Abbiegen von der Westendstraße auf die Münchener Straße ein Problem – und eben auch das Benutzen des Schutzstreifens durch die Autofahrer. Das sieht auch Christine Huber von den Grünen so. „Ich fahre täglich die Strecke mit dem Rad. Ich bin oft gezwungen, auszuweichen. Dabei werde ich auch noch überholt“, beklagt sie. Ihrer Meinung nach wären Schilder erforderlich, die die Autofahrer auf Radfahrer hinweisen und darauf, Abstand zu halten.

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Eva Rehbein (SPD) ist für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30. Das sei für sie die „pragmatischste Lösung“. Dagegen waren Rosmarie Heimann (PWG) und Klaus Breitreiner (CSU). „Die Stelle ist recht eng, da fahren viele sowieso nur 40 km/h. Wenn auf 30 begrenzt wird, fahren die Autofahrer trotzdem genauso schnell. Das wird nichts bringen“, meinte Breitreiner. Hingegen sieht er als Lösung einen Spiegel an der Stelle vor. Allerdings weist Kölbl daraufhin, dass sich Verkehrsteilnehmer oft nur auf den Spiegel konzentrieren und dabei den umliegenden Verkehr vergessen würden.

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Die weitere Umsetzung wird von der Verkehrsbehörde der Gemeindeverwaltung Haag mit den Fachbehörden veranlasst. Das Gremium stimmte geschlossen dafür. In einer der kommenden Sitzungen wird ein kurzer Bericht dazu vorgelegt.

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