Gedenken an die Opfer der Weltkriege

Am Kriegerdenkmal in Maitenbeth legten Bürgermeister Thomas Stark (rechts) und Lorenz Richterstetter als Vertreter der KSK einen Kranz nieder.
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Am Kriegerdenkmal in Maitenbeth legten Bürgermeister Thomas Stark (rechts) und Lorenz Richterstetter als Vertreter der KSK einen Kranz nieder.

Maitenbeth – Absolut corona-konform verlief das diesjährige Gedenken für Gefallene, Vermisste und Verstorbene der beiden Weltkriege in Maitenbeth.

Die Blaskapelle Albaching sorgte für die musikalische Umrahmung der Messe und der Ehrung am Kriegerdenkmal. Bürgermeister Thomas Stark und Lorenz Richter stetter als Vertreter der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) gedachten in ihren Reden den Opfern der Weltkriege.

Wir können uns in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellen, welches Leid und welche Entbehrungen die Kriegsteilnehmer in ihrem Leben ertragen mussten, so war zu hören. Sie wurden schon in jungen Jahren aus ihren Familien gerissen und in den Krieg geschickt. Viele wurden verwundet, viele haben ihr Leben lassen müssen, viele mussten nach Kriegsende den bitteren Weg in eine jahrelange Kriegsgefangenschaft antreten. Nach der Rückkehr in ihre Heimat standen sie oftmals vor dem Nichts.

Aber sie haben nie aufgegeben und sich mit eisernem Willen und unglaublichem Fleiß ein neues Leben aufgebaut und damit den Grundstein für unser heutiges Leben gelegt.

Die KSK Maitenbeth hat sich zur Aufgabe gemacht, alle Kriegsteilnehmer in dankbarer Erinnerung zu behalten und nie zu vergessen, was sie geleistet haben.

Aber die KSK Maitenbeth tut sich seit Monaten schwer, einen Vorstand für den Verein zu finden (wir berichteten). Die Folge werde mit großer Wahrscheinlichkeit eine zeitnahe Auflösung des Vereins sein.

Somit wird dieses Gedenken am Kriegerdenkmal heuer in dieser Art und Weise zum letzten Mal stattgefunden haben, so Lorenz Richterstetter, als Vertreter der KSK.

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