Geburtstagsgrüße gehen von Unterreit nach Japan

Die Geburtstagswünsche flogen bis Japan, zu Schwester Monika, hier eingerahmt von Schwester Sawa (links) und Schwester Komota.
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Die Geburtstagswünsche flogen bis Japan, zu Schwester Monika, hier eingerahmt von Schwester Sawa (links) und Schwester Komota.

Manchmal legen Geburtstagsgrüße einen langen Weg zurück. Kürzlich gingen sie sogar bis nach Japan zu Schwester Monika Erhard aus Unterreit, die hier ihren 80. Geburtstag feierte.

Von Marianne Fill

Unterreit– . Eigentlich wollte die Jubilarin dieses Fest bei ihren Mitschwestern im Kloster St. Theresia in Stadl und ihren Verwandten in Regensburg verbringen. Aber wie so oft ist unter Corona-Bedingungen alles anders gekommen.

Schwester Monika wurde in Regensburg geboren. Zusammen mit ihren Eltern und zwei jüngeren Geschwistern ist sie in der Regensburger Dompfarrei aufgewachsen und war von Anfang an religiös geprägt und kirchlich interessiert. 1963, also bereits sechs Jahre nach Gründung der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in Gars, trat Schwester Monika in die Ordensgemeinschaft ein.

Jahrzehnte in der Ordensleitung tätig

Schon in jungen Jahren war sie bereit, mit zwei weiteren Mitschwestern nach Japan in die Mission aufzubrechen. Sofort nach Ablegung der ersten Gelübde 1965 machte sie sich auf. In Kagoshima, dem Ort, an dem 1549 der Heilige Franz Xaver gelandet ist und das Christentum nach Japan gebracht hatte, arbeitete Schwester Monika in einem Wohnheim für Studentinnen und leitete später über viele Jahre ein Kinderheim.

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Für die Missionsschwestern weltweit war und ist es sehr wertvoll, dass die Ordensschwester seit mittlerweile 53 Jahren durchgehend Aufgaben in der Ausbildungs- und Ordensleitung innehat. Von 1979 bis 1993 war Schwester Monika außerdem Generaloberin und hat von Stadl aus die weltweit verbreitete Kongregation geleitet. Ihre große Bereitschaft, sich einzubringen, wo sie gebraucht wird, hat sie wieder nach Japan zurückkehren lassen.

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