Gebühren: Unmut bei Rotter Eltern

Volle Gebühren zahlen, wenn die Kita nur eine Notbetreuung anbieten darf? Rotter Eltern finden das nicht richtig.

Von Richard Helm

Rott –Im Frühjahr wurde die Schließung der Kindertageseinrichtungen angeordnet. Für jene Kinder, die nicht im Kindergarten betreut wurden, erstattete der Freistaat Bayern die Gebühren. Wenn jedoch das Kind einen oder mehrere Tage in die Notbetreuung ging, entfiel für den ganzen Monat die Erstattung. Die Kindergartengebühren wurden weiterhin monatlich erhoben. Das führte zu Unmut bei Eltern in Rott.

Laufende Kosten müssen bezahlt werden

Wie Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) in der Gemeinderatssitzung klarstellte, müssten auch bei einer angeordneten Schließung die Entgelte weiterbezahlt werden, da laufende Kosten anfallen. Vertraglich sei mit den Eltern vereinbart, dass die Entgelte auch für den Fall der Abwesenheit der Kinder erhoben würden. Im Hinblick auf eine mögliche erneute Schließung forderten die Eltern eine Verbesserung der Situation.

Viele Räte konnten dies nicht nachvollziehen. Alfred Zimpel (BfR) wies auf die Verträge hin. Die Leistung sei bei Notbetreuung erbracht worden, sagte Sebastian Mühlhuber (CSU). Carola Kahles (RF) wies darauf hin, dass viele Eltern froh gewesen wären, wenn sie ihre Kinder in die Betreuung hätten schicken können. Der Gemeinderat einigte sich einstimmig darauf, dass die Erstattung der Entgelte nur erfolgt, wenn sie vom Freistaat oder anderen Behörden gewährt wird.

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