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Ein Gartenhäuschen auf Stelzen und eine Arztpraxis am See

Wasserburg – Viel Routine und ein „ganz spezielles Gartenhäuschen“ beschäftigte jüngst den Bauausschuss.

Das Gartenhäuschen steht schon am Bräuwinklberg. Auf Stelzen, „sonst wäre es eine Rutschbahn“, so Bürgermeister Michael Kölb grinsend. Der Erbauer hatte sich das bei seinem Nachbarn abgeschaut, der eine begrünte Stützmauer als Unterbau nützt. Da hat niemand etwas dagegen, gegen die Stelzen hatte das Landratsamt etwas. Also kommt dort nun auch eine begrünte Mauer hin. „Haarspalterei!“ fand nicht nur Peter Stenger.

Vergangenheitsbewältigung an der Mittelschule: Die ist – mit Ausnahme der Turnhalle – schon seit mehr als drei Jahren wieder ganz normal in Betrieb, jetzt kam die Schlussrechnung für die lufttechnische Anlage über 150 000 Euro. So lange wird es wohl nicht dauern, bis die Rechnungen für die gerade vergebenen Spengler- und Kanalbauarbeiten für das städtische Mehrfamilienhaus an der Ponschabaustraße kommen.

Am Landschaftsweg soll ein früher landwirtschaftlich genutztes Nebengebäude zu einer barrierefreien Wohnung ausgebaut werden, der Ausschuss hatte keine Einwände. Die gab es auch nicht bei dem Antrag, in der Seestraße in Reitmehring eine Einliegerwohnung zur Arztpraxis umzufunktionieren, einen Anbau abzureißen und eine Außentreppe zu bauen.

Zwei Wohnungen sollen größer werden: Einmal in Weikertsham, wo der Anbau dem Wohnhaus bisher eindeutig untergeordnet ist und nun vergrößert werden soll. Zum anderen in der alten Burgau, wo gerade ein Änderungsverfahren läuft. Da hatte eine Nachbarin gebeten, ihr Haus mit aufzunehmen, dann könnte sie um 50 Zentimeter aufstocken und das Dachgeschoss wäre besser zu nutzen. Widerspruch gab‘s keinen.

Den gab es aber bei der beantragten Änderung des Flächennnutzungsplanes an der Alkorstraße. Bisher wurde das Grundstück für den Sport (Traglufthalle des Fit & Fun) genutzt und als Stellplatz. Im FNP ist es als Fläche für die Landwirtschaft eingetragen. Nun soll dort eventuell ein Wohnmobilstellplatz entstehen und deswegen kam der Antrag, dort eine „gewerbliche Baufläche“ auszuweisen. Damit hatte Christian Stadler (Die Grünen) Probleme. Für die momentane Nutzung sei die FNP-Änderung nicht nötig. Und Gewerbe könnte auch beispielsweise ein Schrottplatz sein. Gegen unerwünschte Vorhaben habe die Stadt dann nur noch ihr gemeindliches Einvernehmen als Instrument und das könne vom Landratsamt ersetzt werden. Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann verwies darauf, dass es sich um ein Erbpachtgrundstück handele, für das der Antragsteller jeden Monat zahle, auch wenn dort nichts geschehe. Gegen zwei Stimmen votierte der Bauausschuss für die Änderung des FNP – vorausgesetzt, der Antragsteller übernimmt die Planungskosten. syl

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