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Der Krieg beschäftigt viele

Garser Missionsschwestern laden zu Friedensgebet ein

Viele Besucher fanden sich zum Beten im Garten des Klosters Stadl ein.
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Viele Besucher fanden sich zum Beten im Garten des Klosters Stadl ein.
  • VonBruno Münch
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Dem Aufruf der Garser Missionsschwestern folgten zahlreiche Besucher und fanden sich zu einem stillen Gebet im Garten des Klosters Stadl ein.

Gars/Unterreit – Zu einem Friedensgebet für die Ukraine hatten die Garser Missionsschwestern am 11. Tag des Krieges erneut in den Garten ihres Klosters in Stadl eingeladen.

Die zahlreichen Besucher der Andacht versammelten sich um eine mit Fürbitten und Lichtern gestaltete Station an einem Baum, der mit Fähnchen in den Farben der Ukraine geschmückt war.

Im Zentrum stand die brennende Osterkerze aus dem Vorjahr. Eine große Weltkugel, umrahmt von den Farben der Ukraine, wies auf die weltweite Bedeutung des Einsatzes für den Frieden hin.

Mit den Tönen einer Klangschale leitete Schwester Ruth Marina Stamborski je eine Gedenkminute für jeden der vergangenen Kriegstage ein.

Brief von einem Pater der Redemptoristen wurde vorgelesen.

Schwester Oksana Pelekh aus der Ukraine, zur Zeit im Kloster Stadl tätig, berichtete über ihre Heimat und las aus einem Brief vor, in dem ein Pater der Redemptoristen eine bedrückende Schilderung der aktuellen Situation der Menschen in Charkiw, in der Ukraine, gab.

„Man sieht das Feuer des Krieges in den Augen der Leute“, schreibt er und „wir haben keine Angst, aber Schmerz“.

Fürbittgebete, das Vaterunser in Ukrainisch und Deutsch, Lieder in beiden Sprachen und ein Friedensgebet mit Segen schlossen die Andacht ab.

Mitgeteilt wurde, dass die Aktion zur Sammlung von Sachspenden (wir berichteten), die zur griechisch-katholischen Pfarrei nach München und von dort in die Ukraine gebracht wurden, beendet sei.

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Man rechne aber angesichts der zahlreichen fliehenden Menschen, vor allem auch in Richtung Deutschlands, mit weiteren Aufgaben. Auf diese sei man jedoch bereits bestens vorbereitet.

Das strahlende Licht der Kerze solle weiterhin vor dem Kloster auf die große Not der Menschen, im Kriegsgebiet in der Ukraine, hinweisen.

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