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MIT KUNST IN DER ALTEN SCHULE

Garser Kreativkreis und Café Miteinander feiern gemeinsam ein buntes Sommerfest

Kinder durften kreativ sein: Unser Bild zeigt sie beim Holzdruck mit Franziska Schweiger-Hubl.
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Kinder durften kreativ sein: Unser Bild zeigt sie beim Holzdruck mit Franziska Schweiger-Hubl.
  • VonBruno Münch
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Auf einen sonnigen Nachmittag fiel das nach langer Pause wieder veranstaltete Sommerfest des Café Miteinand, diesmal mit einem besonderen Höhepunkt: Die Künstlerinnen des Garser Kreativkreises luden gleichzeitig zur Vernissage ihrer bisher größten Ausstellung ein, die drei Tage lang Besucher in die alte Grundschule lockte.

Gars – Am regulären Freitagstermin, an dem sonst Beratungen für Geflüchtete stattfinden und an dem deren Kinder in den Räumen des Cafés betreut werden und spielen können, war diesmal ein buntes Programm geboten. Helferkreis und Freunde, Geflüchtete aus Nigeria, Pakistan und Afghanistan, eine stattliche Anzahl ehemaliger Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule sowie „Ehemalige“ aus Gars saßen im Freien zwischen alter Grundschule und Kinderhaus St. Antonius zusammen und tauschten bei Speis und Trank in gemütlicher Runde Erfahrungen aus.

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Auch vor dem Kinderhaus St. Antonius spielte sich das Sommerfest ab.

Für die Kinder gab es gesellige Spiele und ein Kreativangebot: Unter Anleitung der Damen des Kreativkreises konnten sie künstlerische Techniken ausprobieren und sogar die Wände des Schulhauses bemalen.

Dies war dem günstigen Umstand zu verdanken, dass das seit Langem praktisch stillgelegte Gebäude einer neuen Bestimmung zugeführt wird und dazu einer umfangreichen Sanierung und Neugestaltung entgegensieht. Um sich von „ihrer“ Schule zu verabschieden, deswegen waren auch Gäste aus ehemaliger Lehrer- und Schülerschaft gekommen.

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Dieser Begegnung trug auch die Kunstausstellung Rechnung, indem sie Platz bot für Gespräche über alte Zeiten und den Austausch von Erinnerungen anhand von aufgelegten Fotoalben und aufgeschriebenen Schulgeschichten ermöglichte.

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So pulsierte während eines langen Sommernachmittages reges Leben durch die in die Jahre gekommenen Gänge des Schulhauses und durch die Klassenzimmer, die immer noch den herben Charme von damals ausstrahlen.

Installation im alten Schulhaus: „Vernetzte Welt“ von Anita Hacker und Franziska Schweiger-Hubl.

Überlagert wurde er diesmal allerdings von Galerieatmosphäre: Acrylbilder, Skulpturen, Kunstobjekte, Collagen, eine Steinsammlung und kalligraphisch beschriftete Blätter und Objekte von Gaby Dürrmeier, Christa Betz, Lissy Hofmeier, Anita Hacker, Franziska Schweiger-Hubl und Brigitte Wimmer luden zum Verweilen, Betrachten und zur gedanklichen Auseinandersetzung ein.

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So kamen immer wieder Besucher aus oberen Ausstellungs-Klassenzimmern beeindruckt nach unten, unter ihnen auch Bürgermeister Robert Otter mit Gemahlin, sehr angetan und ein wenig stolz auf das an diesem Tag zutage kommende soziale und künstlerische Potenzial seiner Gemeinde.

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