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Förderverein des Garser Gymnasiums ist breit aufgestellt

Garser Gymnasiasten profitieren von Robotics und „CrossFit-Parcours“

„Wird der Roboter das machen, wofür wir ihn gebaut und programmiert haben?“, fragen sich Liv Erhardt (links) und Melanie Rosseck zwei Schülerinnen aus der Robotics-Anfängergruppe des Gymnasiums Gars. Sie beobachten gespannt einen Roboter auf Rädern, der auf einem Parcours Aufgaben abarbeiten soll.
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„Wird der Roboter das machen, wofür wir ihn gebaut und programmiert haben?“, fragen sich Liv Erhardt (links) und Melanie Rosseck zwei Schülerinnen aus der Robotics-Anfängergruppe des Gymnasiums Gars. Sie beobachten gespannt einen Roboter auf Rädern, der auf einem Parcours Aufgaben abarbeiten soll.
  • VonBruno Münch
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In Gars lernen die Gymnasiasten nicht nur allerhand darüber, wie sie Computersysteme und Roboter programmieren können, sondern sie werden auch angeregt, ihren eigenen Körper fit zu halten. Der Förderverein des Garser Gymnasiums ist mit seinen Förderprojekten breit aufgestellt.

Gars – Die 748 Mitglieder vom Förderverein das Garser Gymnasiums unterstützen aktuell rund 100 Schüler in zahlreichen Robotik-Kursen und -Wettbewerbsgruppen und wollen künftig auch ihre körperliche Fitness stärken, in dem sie sich an der Modernisierung des alten Trimm-dich-Pfads am Innweg beteiligen wollen.

Vorstand bei Neuwahlen bestätigt

Zu einer Online-Jahresversammlung hatte Stefan Otter, Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums Gars, eingeladen. Dank einer inzwischen zwangsläufig erworbenen Routine bei der Durchführung von Webkonferenzen, gelang es, dass auch die Abstimmungen zu Kassenbericht und Kassenprüfung, zur Entlastung des Vorstands sowie die Neuwahlen zur Vorstandschaft ohne Probleme durchgeführt werden konnten.

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Zunächst berichtete Otter über die im letzten Schuljahr durch den Verein geförderten Projekte der Schule, wie die traditionelle Unterstützung der Schulsanitäter und Mediatoren, und über die Bezuschussung von Veranstaltungen wie beispielsweise von Wettbewerben im Bereich Robotics, die digital stattgefunden hätten.

Er informierte auch über Planungen zu einem „CrossFit-Parcours“. Der könne sicherlich von den Schülern im Rahmen des Sportunterrichts genutzt werden, vermutete Otter und stellte eine großzügige Teilfinanzierung durch den Förderverein der Schule in Aussicht.

Monika Dörfler legte einen Kassenbericht vor, der mit soliden Beträgen im mittleren fünfstelligen Bereich aufwarten konnte. Coronabedingt seien die sonst üblichen, größeren Unterstützungsbeträge für Fahrten oder Konzerte auch im zweiten Corona-Jahr wegen ausfallender Veranstaltungen eingespart worden.

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Die Kassenprüfer Marc Huber und Otto Mittermaier lobten die Sorgfalt der Kassenführung, die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Klar bestätigt wurde bei der turnusmäßig anstehenden Neuwahl auch der Vorstand samt Beisitzern und Kassenprüfern: Stefan Otter als Vorsitzender, Stefan Hajek als sein Stellvertreter, Monika Dörfler als Kassenverwalterin, Martina Karl als Schriftführerin, Christian Nieder und Richard Voglmeier als Beisitzer.

Abschließend wollte Schulleiter Gunter Fuchs es nicht versäumen, sich nicht nur beim Förderverein für die stets tatkräftige Unterstützung und die perfekte Zusammenarbeit zu bedanken, sondern auch bei den inzwischen sehr zahlreichen Mitgliedern, die ja letztlich diese Erfolgsbilanz erst möglich gemacht hätten. Er berichtete über den immer noch durch die Pandemie geprägten Schulalltag, der es immer wieder erzwungen habe, geplante Projekte und Aktivitäten, wie beispielsweise das beliebte und vom Förderverein stets großzügig unterstützte Skilager, letztlich doch wieder „in die Tonne zu treten“, wie er nicht ohne Bitterkeit formulierte.

Umso erfreulicher dann der doch hoffnungsvolle Ausblick auf das neue Hauptgebäude, das Fuchs als „Sahnehäubchen“ auf dem kommenden Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen des Gymnasiums bezeichnete, sowie die Aussicht auf ein professionell gestaltetes neues Schullogo samt zugehöriger Corporate Identity und einer dem Anlass angemessenen Festschrift zum Jubiläum.

Mit der Gewissheit, dass der Förderverein mit den inzwischen zwangsläufig gebildeten Rücklagen nicht nur diese Großprojekte, sondern auch noch vieles andere würde finanziell stemmen können, wurde das Meeting beendet.

Schulung von Wahrnehmung, Denkvermögen, Teamgeist und handwerklichem Geschick

Über die Förderung der Robotics-Kurse durch den Förderverein berichtete Marco Grees, der zusammen mit Kollegen derzeit etwa 100 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Kursen und Wettbewerbsgruppen betreut. Das Interesse sei so groß, dass man gar nicht alle Interessierten aufnehmen könne. Für das kommende Schuljahr rechne man sogar mit noch wachsenden Teilnehmerzahlen, wofür man die nunmehr noch deutlich erweiterte Ausstattung verwenden wolle. Grees bedankte sich daher für die Übernahme von Kosten, die mittlerweile nicht zuletzt viele Erfolge bei Wettbewerben ermöglicht hätten. Es sei gut angelegtes Geld, das die zum Teil hochpreisige Anschaffung der technischen Ausstattung erst ermögliche. Besonders hob er den pädagogisch-didaktischen Wert der Kurse hervor, da es sowohl auf das Kognitive wie auf das Praktische als auch auf Teamwork ankomme: Programmieren und manuell-handwerkliches Geschick sowie die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Ideen seien wichtig. Bemerkenswert auch, so betont Grees: „In den Anfängerkursen der fünften Jahrgangsstufe halten sich Jungen und Mädchen zahlenmäßig die Waage.“

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