Im Fuhrpark des Schnaitseer Bauhofes „hausen Sorgenkinder“

In der Fahrzeughalle des Bauhofs besichtigten die neu gewählten Ratsmitglieder den gemeindlichen Fahrzeugpark.
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In der Fahrzeughalle des Bauhofs besichtigten die neu gewählten Ratsmitglieder den gemeindlichen Fahrzeugpark.

Welche Pflichten hat eigentlich eine Gemeinde? Die neu gewählten Gemeinderatsmitglieder von Schnaitsee lernten diese bei einer Infofahrt zu den Liegenschaften und Gebäuden der Gemeinde kennen.

Von Josef Unterforsthuber

Schnaitsee –Sie konnten sich ein Bild machen vom Zustand der Schulen und Turnhallen in Schnaitsee und Waldhausen, aber auch die Feuerwehren in Harpfing und Schnaitsee sowie den Kindergarten in Waldhausen besichtigen.

In all diesen Gebäuden erläuterten Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) und Geschäftsleiter Thomas Perreiter die einzelnen Räumlichkeiten und die daraus entstehenden Pflichten für die Gemeinde.

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Dabei betonte Schmidinger den Unterschied zwischen der Gemeinde und dem Schulverband, dem auch die Gemeinde Babensham angehört. „Aber rund 80 Prozent des Schulverbandes betreffen unsere Gemeinde“, so der Bürgermeister. „Diese Belange werden im Schulverband behandelt, dem zwei Schnaitseer Mitglieder und die beiden Bürgermeister angehören.“

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Aufschlussreich war die Führung im Gewerbegebiet durch das Funktionsgebäude des Bauhofs und durch die große sogenannte „Salzhalle“. Der umfangreiche Fahrzeugpark imponierte den Ratsmitgliedern. Dass hier allerdings auch Sorgenkinder hausen, offenbarten Schmidinger und Perreiter. „Der große Ferguson-Bulldog macht uns immer wieder Schwierigkeiten. Ein eventueller Austausch ist im Gespräch.“ Dieser mögliche Austausch, der auch die über 40 Jahre alte Schneefräse treffen könnte, und immer wieder weitere Punkte rund um den Bauhof mit seinen Fahrzeugen müssen im Rat entschieden.

Informiert wurden die interessierten Ratsmitglieder auch über den Personalstand und einen möglichen Anbau an den Bauhof. In der „Salzhalle“ ist nicht nur der Raum für das Streusalz, sondern auch der Stauraum für alle möglichen Gerätschaften von Absperrbarke bis zu Verkehrs- und Hinweisschildern.

Eine Besonderheit in Schnaitsee ist das kommunale Räumen der Gehwege. „Ihr könnt gar nicht glauben, wie viele Protestanrufe im Winter bei uns eingehen. Man kann es einfach nicht jedem recht machen. Aber es wird das Möglichste dazu getan, dass es passt“, so der Bürgermeister.

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