GEMEINDERATSBESCHLUSS

Für Fundtiere, die ins Tierheim kommen, zahlt Pfaffing höheren Beitrag

Manchmal muss auch die freundlichste Katze ins Tierheim, etwa wenn sie der Besitzer nicht mehr versorgen kann. Schecki bleibt das absehbar erspart.
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Manchmal muss auch die freundlichste Katze ins Tierheim, etwa wenn sie der Besitzer nicht mehr versorgen kann. Schecki bleibt das absehbar erspart.
  • vonKarlheinz Günster
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Wird im Gemeindegebiet Pfaffing ein Fundtier aufgegriffen, kommt es ins Tierheim Ostermünchen. Die Gemeinde hebt den Beitrag nun an, weil das Tierheim mit dem Geld nicht hinkommt, um die Schützlinge zu versorgen.

Pfaffing – Das Tierheim in Ostermünchen erhält von Pfaffing eine größere finanzielle Unterstützung. Darauf einigte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung nach kurzer Diskussion einstimmig.

Es gibt eine Vereinbarung, berichtete Bürgermeister Josef Niedermeier (FWF) zu Beginn der Diskussion, dass die Gemeinde für herrenlose Tiere in der Pflicht ist und sie durch eine Vereinbarung im Tierheim Ostermünchen abgeben darf. Dafür sind 20 Cent je Einwohner im Jahr zu bezahlen, aber mit der Option, den Betrag bei Bedarf auf 50 Cent anzuheben.

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Ohne diese Regelung müsste sich die Verwaltung selbst darum kümmern, was unterm Strich teurer sei, erklärte der Bürgermeister. Im Preis inbegriffen ist ein zusätzliches Engagement des Tierheims, innerhalb der Gemeinde Futterstellen für besitzerlose Katzen zu unterhalten und sich um deren Kastration zu kümmern. In den letzten Jahren sind die Zahlen aus dem Pfaffinger Bereich allerdings gestiegen: ein Hund, ein Kaninchen und zehn Katzen sind von den Beiträgen nicht mehr aufgefangen worden.

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Das Tierheim hat nun darauf hingewiesen, dass der Betrag nicht mehr ausreiche und eine Erhöhung auf einen Euro erforderlich sei, was für Pfaffing 4207 Euro ergibt.

Der Rat schloss sich dem Vorschlag der Verwaltung an und erhöhte auf 70 Cent und bei Bedarf auf einen Euro. Das soll vorerst für ein Jahr gelten.

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