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Marcus Scherr folgt auf Sepp Meisl

Führungswechsel beim Wasser- und Bodenverband „Schnaitseer Seenplatte“ vollzogen

Das neue Team des Wasser- und Bodenverbandes „Schnaitseer Seenplatte“: (von links) mit Franz Hölzl, Andreas Mittermayr, Josef Holzner, Marcus Scherr, Robert und Franz Schweiger.
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Das neue Team des Wasser- und Bodenverbandes „Schnaitseer Seenplatte“: (von links) mit Franz Hölzl, Andreas Mittermayr, Josef Holzner, Marcus Scherr, Robert und Franz Schweiger.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Nach rund 20 Jahren gab es beim Wasser- und Bodenverband „Schnaitseer Seenplatte“ nicht nur einen Führungswechsel, sondern auch eine starke Verjüngung in der Verantwortung.

Schnaitsee – In der „Taverna Ägäis“ gab Sepp Meisl nach 19 Jahren als Vorsitzender seinen Rücktritt bekannt. Zudem kandidierte auch Kassier Thomas Schmidinger nach 26 Jahren und Schriftführer Sebastian Mittermayr nach zwei Jahrzehnte nicht mehr. Bei den fälligen Neuwahlen wurde Marcus Scherr als neuer Vorsitzender gewählt. Stellvertreter bleibt Josef Holzner.

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Neuer Kassier wurde Andreas Mittermayr und neuer Schriftführer Robert Schweiger. Beisitzer bleiben Richard Köhldorfner, Richard Flötzl und Franz Hölzl. Als Revisoren wurden Franz Schweiger und Franz Hölzl bestätigt. Bürgermeister Thomas Schmidinger dankte allen, die ein Ehrenamt im wichtigen Wasser- und Bodenverband übernommen haben. „Die Pflege der Wasserläufe im Seengebiet ist ein wertvoller Dienst. Da ist es gut, dass jetzt wieder junge Kräfte die Zukunft sichern.“

Jede geleistete Arbeitsstunde wird abgegolten

Zu Beginn hatte Meisl auf die notwendigen Tätigkeiten im Seengebiet hingewiesen. Er erläuterte den anwesenden Mitgliedern die Pflegmaßnahmen. „Zwar wird etwa ein- bis zweimal im Jahr die gröbste Arbeit bei den Bachpflegearbeiten von der Firma Fischer übernommen, trotzdem bleibt noch eine Menge in Handarbeit zu erledigen.“ Der betreute Bereich geht vom Sandgruber Holz bis zum Hiebl-Weiher bei Pfeisenham. Wie Kassier Schmidinger berichtete, beträgt der Mitgliedsbeitrag der 33 Mitglieder 14 Euro je Tagwerk Grund. Jede geleistet Arbeitsstunde wird den Mitgliedern auch mit 14 Euro abgegolten.

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Der Kassenbestand hat sich positiv entwickelt, sodass der neue Vorstand auf einen soliden Grundstock zurückgreifen kann. Allein an Zuschüssen vom Wasserwirtschaftsamt für die Bearbeitung der Bachläufe hat der Verband in den letzten Jahren über 2500 Euro bekommen. „Diese Mittel kommen vom Freistaat Bayern“, erläuterte Schmidinger.

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Zu den Ausgaben gehören auch die Beiträge an die Berufsgenossenschaft. Die Mitgliedschaft ist wegen der Arbeiten auf nicht eigenen Grundstücken notwendig.

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