CORONA-PANDEMIE

Frühlingsfest : Warten auf Aussage von Söder

Wasserburg – Großveranstaltungen sollen bis August weiter verboten bleiben.

Dies sickerte gestern Abend durch als Nachricht vom Treffen der Bundeskanzlerin mit dem Ministerpräsidenten. Das würde bedeuten, dass auch das Wasserburger Frühlingsfest heuer ausfallen müsste.

Moritz Hasselt, Vorsitzender des veranstaltenden Wirtschaftsförderungsverbandes (WFV), betont jedoch, eine offizielle Absage werde der Verband aus rechtlichen Gründen erst dann aussprechen, wenn Ministerpräsident Markus Söder die terminliche Ausweitung des Versammlungsverbots mitgeteilt habe. Das sei Ländersache, der WFV müsse auf die Anordnung des Staatsministeriums warten, vorher sei die rechtliche Grundlage für eine Absage nicht gegeben.

Dass es so kommen wird, damit ist zu rechnen. Denn das Frühlingsfest würde schon in fünf Wochen starten: am 20. Mai.

Parallel war heuer das Garser Volksfest geplant. Bürgermeister Norbert Strahllechner teilte im Gemeinderat bereits in der vergangenen Woche mit, dass er nicht mit einer Durchführung rechnet.

Die Gemeinde Rott trifft mögliche Absagen besonders schwer: Hier sind in diesem Frühjahr/Sommer gleich vier große Feste geplant gewesen: das tradi tionelle Bierfest im Mai, zehn Jahre Burschenverein im Juni, 150 Jahre Feuerwehr im Juli und das Weinfest des Trachtenvereins im August. duc

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