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Vor 25 Jahren in der Wasserburger Zeitung

Frühlingsfest startet 1996 vielversprechend mit viel Sonnenschein

Frühlingfest 1996.
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Frühlingfest 1996.

Mit einer frisch geteerten Einfahrt und Sonnenschein startet das Frühlingsfest in die nächste Runde.

Wasserburg - Der Wasserburger Polizei bereiten aufgemotzte Mofas zunehmend Sorge. Das waren Themenschwerpunkte in der Wasserburger Zeitung vor 25 Jahren.

Fest-Organisator Alois Löw freut sich: „Seit ich dieses Fest organisiere, scheint das erste Mal am Eröffnungstag die Sonne. Wer weiß, was das für ein Zeichen ist.“ Bei Sonnenschein waren Festwirtin Irmgard Springer, Kommunalpolitiker, Mitglieder des WFV sowie die Bedienungen zu den Klängen der Stadtkapelle eingezogen. Neunmal schlug Bürgermeister Dr. Geiger zu, dann floss das Bier. Nur für den Fotografen fielen einige Spritzer des Märzenfestbieres ab, dass heuer erstmals von der Brauerei Forsting für Wasserburg gebraut wurde.

Damit nun auch die kleinsten Frühlingsfestbesucher ohne Probleme die Festluft schnuppern können, wurde der Eingangsbereich des Festplatzes geteert. „Die Mütter hatten immer wieder geklagt, wie schwer es sei, mit dem Kinderwagen das Frühlingsfest zu besuchen“, so Organisator Löw. So entschloss sich der Wirtschaftsförderungsverband, zumindest die Einfahrt zu teeren.

Bei mehreren Kontrollen stellten die Wasserburger Polizeibeamte immer wieder fest, dass zunehmend, Mofas baulich verändert werden und so eine weit höhere Geschwindigkeit als die zulässigen 25 Stundenkilometer erreichen. Meist ändern Jugendliche in Eigeninitiative Abgasanlage, Vergaser, Ritzel und anderes. „Die Umbauten führen in der Regel zum Erlöschen der Betriebserlaubnis“, so die Polizei.

Bei ihren Kontrollen können die Polizeibeamten die baulichen Änderungen mit bloßem Auge erkennen, zur genauen Ermittlung der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit wird ein sogenannter Rollenprüfstand eingesetzt. Zudem kann die die Kfz-Zulassungsstelle Maßnahmen gegen die „Hobby-Mechaniker“ treffen. Im Wiederholungsfalle kann dies die Sperre für eine künftige Fahrerlaubnis zur Folge haben.

Weitere Meldungen in der Woche vom 24. bis zum 30. Mai 1996

Hamburg – Die Hamburger Polizei hat die Entführung des Millionärs Jan Philipp Reemtsma so gut wie aufgeklärt. Zwei der mutmaßlichen Schwerverbrecher, Wolfgang Koszics und Peter Richter, sind identifiziert und werden mit Haftbefehl gesucht. Sie sind nach Einschätzung der Polizei jedoch nicht die Drahtzieher der Entführung. Reemtsma hatte zuvor das Haus, in dem er gefangen war, identifiziert.

Basel – Die Rechner des US-Verteidigungsministeriums sind offenbar nach wie vor ein beliebtes und auch leichtes Ziel unter Hackern. Wie ein Bericht des US-Rechnungshofs aufdeckte, wurde 1995 schätzungsweise 250 000-mal versucht, per Internet in einem Pentagon-Computer einzudringen. In über 162 000 Fällen gelang es – eine Erfolgsrate von über 65 Prozent. Untersucht wurden Angriffe auf die nicht geheimen Computer, mit 90 Prozent der Militärdaten.

London – Der Gletschermann „Ötzi“ war vermutlich Italiener, nicht Österreicher. Das schließen schottische Botaniker aus der Untersuchung von Moospflanzen, die die 5000 Jahre alte Mumie bei sich trug. 1991 war die Leiche des Steinzeitmannes auf der italienischen Seite der Ötztaler Alpen nahe der österreichischen Grenze entdeckt worden.

Regensburg – Etwa 1,5 Billionen Mark werden die deutschen Haushalte bis zum Jahr 2000 vererben. Dies geht aus einer Schätzung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hervor. Damit seien die volkswirtschaftlichen Voraussetzungen zur Gründung neuer Stiftungen so günstig wie nie, hieß es bei der Verbandstagung in Regensburg.

Teramo – In der Kirche von Nereto bekommen Minirock-Trägerinnen künftig während des Gottesdienstes einen Apfel überreicht – das Symbol der Erbsünde. Pfarrer Don Silvio De Gregoris hat sich die Geste ausgedacht, um dem „Sittenverfall“ entgegenzuwirken. Früher habe er unschicklich gekleidete Damen von der Kanzel aus zurechtgewiesen, doch darüber habe es Beschwerden gegeben. (re)

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