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JUBILÄUM IN PANDEMIEZEITEN

20-jähriges Bestehen: Frauengemeinschaft Waldhausen lebt und ist aktiv

m Altarraum sorgten die Musikerinnen von „Dreierlei“ (links), die Sängerinnen Luise Lackmaier (von rechts), Elisabeth Pfenninger und Marianne Schmid sowie die Vorsitzende Rosina Zieglgänsberger (hinten von links) und Maria Steckermeier für eine beeindruckende Jubiläumsandacht.
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m Altarraum sorgten die Musikerinnen von „Dreierlei“ (links), die Sängerinnen Luise Lackmaier (von rechts), Elisabeth Pfenninger und Marianne Schmid sowie die Vorsitzende Rosina Zieglgänsberger (hinten von links) und Maria Steckermeier für eine beeindruckende Jubiläumsandacht.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Trotz Pandemie konnte die Frauengemeinschaft Waldhausen das 20-jährige Bestehen in der Pfarrkirche „St. Martin“ feiern. Die nach Corona-Richtlinien volle Kirche war dem Anlass entsprechend festlich geschmückt. Es wurde trotz der besonderen Rahmenbedingungen eine würdige Feier.

Waldhausen – „Wir können trotz der Pandemie, die eine größere Feier nicht zuließ, unser Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen in unserer schönen Pfarrkirche feiern“ freute sich die Vorsitzende Rosina Zieglgänsberger zu Beginn der Marien-Festandacht.

Nachdenken über die Rolle der Frau

Neun Frauen hatten im Altarraum für die Gestaltung gesorgt, die zum Nachdenken anregte und auch die Rolle der Frau am Beispiel der Muttergottes würdigte. Maria Steckermeier, Luitgard Mühlegger, Marianne Schmid und die Vorsitzende sprachen die Gebete. Elisabeth Urbauer, Luise Lackmaier und Marianne Schmid sangen Marienlieder. Ein Erlebnis waren die Klänge der Volksmusikgruppe „Dreierlei“. Stefanie aus Seeon, Katharina aus Emertsham und Vroni aus Waldhausen sorgten mit einfühlsamen Tönen für Momente der Besinnung, aber auch des Hörgenusses.

Sogar ein Kochbuch geschrieben

Der „Mütterliche Rosenkranz“ mit den Gesetzen von Maria Schwangerschaft bis hin zum Tod des Sohnes am Kreuz wurde mit Meditationsgebeten und Auszügen aus dem jeweiligen Evangelium gebetet. Und dabei auch der Bezug zur Jetztzeit betont. „Bin ich als Mutter den Anforderungen gewachsen. Kann ich meinem Kind die globale Umweltzerstörung und wirtschaftliche Unsicherheit antun?“ Einige von mehreren Fragen, die im Raum standen.

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Mit dem gemeinsamen Segensgebet und dem Segen durch Diakon Konrad Maier, sowie dem Marienlied „Segne du Maria“ endete die beeindruckende Feier.

Blumen und Applaus gab es für die langjährige Vorsitzende Kathi Pichler. Nachfolgerin Rosina Zieglgänsberger (rechts) würdigte das große Engagement ihrer Vorgängern beim Aufbau der Frauengemeinschaft, die vor 20 Jahren gegründet wurde und heute 153 Mitglieder.

Die Vorsitzende Rosina Zoeglgänsberger blickte auf die vergangenen 20 Jahre zurück. Am 17. Mai 2001 wurde die Gemeinschaft gegründet. Das Waldhauser Kochbuch „Junge Küche – Alte Bräuche“ war ein Renner und wurde gut 6000 Mal verkauft.

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So konnten auch in den zwei Jahrzehnten viele Spenden erbracht werden: 15 000 Euro für die Orgel in der Pfarrkirche und 5000 Euro für den behindertengerechten Eingang wurden gegeben. Zudem wurde ein Messgewand für den Pfarrer, der Lautsprecher und der Opferkerzentisch finanziert. Unterstützt wurden auch Pater Georg Schachner in Kolumbien, die dsai-Patientenorganisation, die Lebenshilfe, der Sinzinger Hof, die Helfer vor Ort und das Familienpflegwerk.

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Dass so viele soziale Hilfe geleistet werden konnte, war auch den Teilnahmen am Martinimarkt in Schnaitsee, am Weihnachtsmarkt in Titlmoos, beim Trachtenfest und beim SV-Jubiläum zu verdanken. Immer waren die Mitglieder zur Stelle: Sie organisierten, backten Kuchen, bereiteten Essen vor und verkauften.

Von anfänglich 40 Mitgliedern ist die Frauengemeinschaft auf derzeit 153 Mitglieder gewachsen.

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In den 20 Jahren wurden viele Ausflüge unternommen und auch viele Vorträge organisiert. „Kurzum – unsere Frauengemeinschaft lebt und ist aktiv“, freuten sich die Mitglieder.

Die jetzige Vorsitzende ist seit fünf Jahren im Amt. Ihre Vorgängerin Kathi Pichler war nicht nur maßgebend bei der Gründung dabei, sondern auch 15 Jahre lang die Seele und das Herz der Gemeinschaft. Dafür erhielt sie einen großen Blumengruß und den lang anhaltenden Applaus der Jubiläumsgäste. Auch die Festorganisatorin Luitgard Mühlegger erhielt den Dank aller Anwesenden.

Emotional wurde es beim Gedenken an die verstorbenen 15 Mitglieder. Zieglgänsberger nannte alle Namen, sie riefen vielfach Erinnerungen hervor. Zum Schluss spielten die Mädels von „Dreierlei“ ein Geburtstagsständchen für die Waldhauser Frauengemeinschaft.

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