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Zusammen leisten sie 120 Jahre Arbeit für den Wald

Forstbetrieb Wasserburg zeichnet drei Mitarbeiter aus

Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig (von links) überreichte Bernhard Eisenreich, Josef Birndorfer und Josef Schwarz die Urkunden zu 40 Jahren im Dienst bei den Bayerischen Staatsforsten.
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Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig (von links) überreichte Bernhard Eisenreich, Josef Birndorfer und Josef Schwarz die Urkunden zu 40 Jahren im Dienst bei den Bayerischen Staatsforsten.

Die Forstwirte Bernhard Eisenreich, Josef Birndorfer und Josef Schwarz leisteten jeweils 40 Dienstjahre im Forstbetrieb Wasserburg. Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig des Forstbetriebs Wasserburg der Bayerischen Staatsforsten zeichnete diese nun für ihre Arbeit aus.

Wasserburg – Der Forstbetrieb Wasserburg der Bayerischen Staatsforsten hat gleich drei Jubiläen zu 40 Dienstjahren zu feiern: „Wir freuen uns, dass wir unseren Forstwirten Bernhard Eisenreich, Josef Birndorfer und Josef Schwarz zu jeweils 40 Jahren Dienstzeit gratulieren dürfen“, so Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig des Forstbetriebs Wasserburg der Bayerischen Staatsforsten (BaySF).

Vom Ebersberger Forst über Bad Birnbach bis Simbach

Eisenreich wohnt in Forstinning und ist im Ebersberger Forst tätig. Birndorfer wohnt in Bad Birnbach und ist im Revier Simbach Waldarbeiter. Schwarz lebt in Eiselfing bei Wasserburg und arbeitet im Revier Straßmair. Während ihrer 40-jährigen Dienstzeit entwickelte sich im Wald und in der Waldarbeit einiges weiter.

Waldsterben prägte die 80er Jahre

Anfang der 80er Jahre wurde die Arbeit im Wald von der Debatte um das „Waldsterben“ geprägt, die in Deutschland zu einem Umdenken im Umweltschutz führte und die Bedeutung von laubholzreichen Mischwäldern stärkte. Das Arbeiten mit der Motorsäge stand damals im Vordergrund, die Motorsägen wurden leichter und die Vibration der Geräte geringer.

Weniger körperliche Belastung in den 90ern

Die Entwicklung von Harvestern in den 90er Jahren war ein Wendepunkt der Forstwirtschaft. Die Aufarbeitung von Holz wurde dadurch voll automatisiert und führte dazu, dass sich der Arbeitsschwerpunkt der Forstwirte in der Holzernte reduzierte. Somit sank die körperliche Belastung und die Arbeitssicherheit stieg an.

Klimawandel ist Thema seit 2003

Seit dem Trockenjahr 2003 ist der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Wald durch extreme Witterung wie Gewitterstürme oder Trockenheit, Borkenkäferbefall und andere Schadinsekten deutlich sichtbar geworden. Durch ihre Arbeit am Forstbetrieb Wasserburg haben die Forstwirte aktiv den Wald gestaltet und zu klimastabileren Wäldern umgebaut. Sie haben die Schäden der Orkane Vivian und Wiebke 1990 aufgearbeitet, viele Schadwellen des Borkenkäfers überstanden, die Schäden von größeren und kleineren Stürmen aufgearbeitet und durch die jährliche Pflanztätigkeit aktiv mitgewirkt, die Wälder zukunftsfähig zu gestalten.

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Dr. Utschig betont: „Um die Wälder weiterhin zu pflegen, bedarf es auch in Zukunft gut ausgebildeter und professioneller Fachkräfte. Wir sind stolz darauf ein Ausbildungsbetrieb zu sein und so einen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Zukunft unseres Unternehmens und die Wälder Bayerns leisten zu können.“ re/MG

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