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NEUWAHLEN

Fleidl und Seidinger bleiben an der Spitze des Feuerwehrvereins Albaching

Der stellvertretende Kommandant Stefan Schwimmer freute sich über die Neuaufnahme von Florian Obermaier, Magnus Ettmüller, Georg Weber(von links) und Leander Sturm (nicht auf dem Foto).
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Der stellvertretende Kommandant Stefan Schwimmer freute sich über die Neuaufnahme von Florian Obermaier, Magnus Ettmüller, Georg Weber(von links) und Leander Sturm (nicht auf dem Foto).

Beim Unwetter in Albaching haben sie gezeigt, was sie draufhaben, die Feuerwehrmänner aus dem Dorf. Auch bei der Jahresversammlung präsentierte sich die Wehr technisch und personell gut gerüstet.

Albaching – Mit der bewährten bisherigen Führungsmannschaft geht die Feuerwehr Albaching in die nächsten vier Jahre. Bei der Hauptversammlung im Wirtshaus Kalteneck wurde das Team um Vorstand Stefan Fleidl und seinem Stellvertreter Bernhard Seidinger komplett und einstimmig wiedergewählt. Freuen konnte man sich über vier Neuaufnahmen.

„Es war nicht immer leicht, aber es hat schon gepasst“, so bilanzierte der seit 2013 im Amt befindliche Vorsitzende Stefan Fleidl aus persönlicher Sicht die vergangenen vier Jahre an der Spitze des Albachinger Feuerwehrvereins. In seinem Vereinsbericht lobte er die gute Beteiligung bei einigen Arbeitseinsätzen und den zweiten Platz bei der Dorfmeisterschaft der Stockschützen.

Plus in der Kasse

Kassier Thomas Barth bezog sich in seinem Bericht ebenso wie Fleidl auf die vergangenen zwei Jahre, da im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie keine Hauptversammlung stattfinden konnte. Das Jahr 2019 konnte wegen der bis dahin gewohnten Veranstaltungen mit einem deutlichen Plus in der Kasse abgeschlossen werden. 2020 ergab sich wegen der fehlenden Veranstaltungseinnahmen ein Minus, insgesamt verfügt der Verein aber über eine stabile Rücklage. Die Kassenprüfer Josef Pöschl und Markus Betzl bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, die beantragte Entlastung erfolgte einstimmig.

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Für den beruflich verhinderten Kommandanten Sepp Friesinger trug sein Stellvertreter Stefan Schwimmer den Einsatzbericht vor. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 20 Einsätze, davon fünf Brände. Die Zahl der Einsatzstunden betrug 233. Im Jahr 2020 waren 25 Einsätze zu verzeichnen, davon vier Brände. Die Zahl der Einsatzstunden lag bei 251.

Laut Schwimmer sind demnächst auch wieder größere Übungen möglich, dazu wird es auch einen neuen Übungsplan geben. Auch ein Übungs-Samstag beim Fahrzeughersteller Rosenbauer könne nun bald stattfinden, um noch mehr Aktiven die Details des neuen Fahrzeugs besser nahebringen zu können.

Neue Alarm-App

Die Umbauplanungen für den Unimog haben sich laut Schwimmer wegen der Corona-Pandemie verzögert, deshalb bleibe das alte LF 8 noch da. Die neu eingeführte Alarm-App „Alamos“ ist mittlerweile bei den meisten Aktiven installiert, über die App werden mittlerweile nicht nur die Einsätze sondern auch die Übungstermine koordiniert und mitgeteilt, so Schwimmer. Als neue aktive Mitglieder konnte er Georg Weber, Florian Obermaier, Leander Sturm und Marinus Ettmüller in seine Mannschaft aufnehmen.

Dank für Einsatz beim Jahrhundertunwetter

Bürgermeister Rudi Schreyer würdigte das Engagement der aktiven Feuerwehrleute bei den umfangreichen Einsätzen infolge des Hagelunwetters am 22. Juni. „Unsere Wehr hat eine gute Mannschaft und ist top ausgerüstet“, so Schreyer.

Kreisbrandmeister Marcus Huber aus Rott wies auf die Notwendigkeit regelmäßiger Druckprüfungen für Löschschläuche sowie Überprüfungen der Abgas-Absauganlagen in den Feuerwehrhäusern hin. Vorteilhaft sei, dass Übungen zukünftig wieder in Zugstärke erlaubt seien, so Huber.

Schwierige Terminfindung für Fahrzeugsegnung

Noch nicht ganz einig waren sich die Mitglieder nur bei den Terminplanungen zur Segnung des neuen Fahrzeugs. Während zweiter Bürgermeister Friesinger auf eine baldige Feier drängte, verwies Stefan Fleidl auf die schwierigen Rahmenbedingungen bei solchen Veranstaltungen wegen der Hygienebestimmungen. Eigentlich sei die Segnung bereits für das Hallenfest im August 2020 geplant gewesen, so Fleidl. Auch für 2021 wurde sie angedacht, der Verein habe dann die Durchführung aber auch wieder verworfen, weil man nicht nur alle Aktiven, sondern auch die Bevölkerung an einer solchen Veranstaltung teilhaben lassen und niemanden heimschicken wolle, so Fleidl. Er versicherte, dass die Vorstandschaft die Segnung des neuen Fahrzeugs nicht aus dem Blick verliere. re

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