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Wichtige ehrenamtliche Arbeit

Feuerwehr Gars gut aufgestellt – der Landrat ist „saufroh“

Bei der Versammlung waren (von links): Zweiter Kommandant Thomas Bauernschmid, Landrat Max Heimerl Peter Mangstl (Ehrung für 40 Jahre) Hans Huber (Ehrung für 25 Jahre) Kreisbrandmeister Herbert Rutter, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber Bürgermeister Robert Otter und Erster Kommandant Klemens Greißl.
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Bei der Versammlung waren (von links): Zweiter Kommandant Thomas Bauernschmid, Landrat Max Heimerl Peter Mangstl (Ehrung für 40 Jahre) Hans Huber (Ehrung für 25 Jahre) Kreisbrandmeister Herbert Rutter, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber Bürgermeister Robert Otter und Erster Kommandant Klemens Greißl.

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gars gab es einen Überblick über das noch laufende Jahr. Die Feuerwehrarbeit ist „sinnvollste Freizeitbeschäftigung“ und dieser gehen gerade 45 aktive Einsatzkräfte nach

Gars – Die Jahreshauptversammlung der FFW Gars am Inn fand im Vereinslokal der Schützengesellschaft Höfen statt. Die Vorstandschaft konnte neben Ehrengästen wie Landrat Max Heimerl, Bürgermeister Robert Otter, Kreisbrandmeister Herbert Rutter und Kreisbrandrat Harry Lechertshuber auch zahlreiche aktive und passive Mitglieder begrüßen.

Nach einer Eröffnung durch den Ersten Vorsitzenden Alex Niederbauer, der das vergangene Feuerwehrjahr mit Ereignissen wie der Teilnahme am Festwochenende in Ramsau oder den Tag der offenen Tür Revue passieren ließ, folgte der Erste Kommandant Klemens Greißl, der von 42 Alarmierungen und 540 geleisteten Einsatzstunden berichten konnte. Aktuell verfügt die FFW Gars am Inn über 45 aktive Einsatzkräfte, davon sieben Damen.

Greißl betonte die sehr hohe Präsenz der Aktiven bei Einsätzen, auch tagsüber und bedankte sich für das eingebrachte Engagement. Besondere Einsatzsituationen waren neben Bränden und Verkehrsunfällen auch die Bergung eines verunglückten Radfahrers, die Rettung einer Person aus einem Fischteich sowie zwei Wasserrettungen. Auch lässt sich eine kontinuierliche Zunahme der Unwettereinsätze auf mittlerweile sechs Einsätze im Jahr feststellen.

Der Ausbildungsstand der Feuerwehr befindet sich in einem sehr guten Zustand und wird durch fortwährende Schulungen und Weiterbildungen vertieft und ausgebaut. Atemschutzleiterin Nadine Greißl attestierte der Feuerwehr Gars am Inn mit 28 aktiven Atemschutzgeräteträgern, davon zwei Damen und alleine im Jahr 2022 sieben Neuzugängen eine hohe Leistungsbereitschaft und durch die Einbindung von Kameraden aus den Nachbarfeuerwehren, wie Lengmoos und Mittergars eine offen-gelebte Integration über Grenzen hinweg.

Nach coronabedingter Zwangspause konnten dieses Jahr unter anderem wieder Durchschleusungen und Übungen im Brandhaus abgehalten werden. Mit einem Stand von neun Jugendlichen, die dieses Jahr das Leistungsabzeichen Wasser, die Jugendleistungsspange und die Jugendflamme absolvieren konnten, zeigte sich Jugendleiter Christoph Pichlmeier für die Zukunft gut aufgestellt. Kassier Georg Bumberger verlas die Einnahmen und Ausgaben des Vereins, der vor allem mithilfe der Erlöse aus dem Tag der offenen Tür mit einem leichten Plus bilanzierte und schloss mit einem herzlichen Dank an alle aktiven und passiven Mitglieder sowie an die tatkräftigen Kuchenspender.

Von Seiten der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Robert Otter Dank für das hohe Engagement und unterstrich die wichtige Funktion der Feuerwehren bei der Gefahrenabwehr und als „sinnvollste Freizeitbeschäftigung“. Ehrengast Landrat Max Heimerl betonte den unverzichtbar wichtigen Anteil der Ehrenamtlichkeit, speziell im Feuerwehrwesen und berichtete von geplanten präventiven Maßnahmen wie „Katastrophenschutz-Leuchttürmen“ und einer tieferen Zusammenarbeit zwischen Kreis und Gemeinden beim Thema „Katastrophenschutz“.

Heimerl zeigte sich guter Dinge für die weitere Entwicklung und sei, so wörtlich „saufroh, dass die Hilfsorganisationen so gut aufgestellt sind“. Nicht nicht anwesend waren Martin Ortner (Ehrung für 25 Jahre), Kreisbrandrat Harry Lechertshuber gratulierte allen Aktiven für die sehr gute geleistete Arbeit und verlieh zusammen mit Landrat Heimerl die Ehrungen für langjährige Treue an Peter Mangstl (40 Jahre), Johann Huber (25 Jahre) und Martin Ortner (25 Jahre). re

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