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Feuerwehr Attel-Reitmehring investiert und bildet erfolgreich aus

Ein Löschangriff war Übungsaufgabe beim Leistungsabzeichen unter den strengen Augen der Prüfer.
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Ein Löschangriff war Übungsaufgabe beim Leistungsabzeichen unter den strengen Augen der Prüfer.

Attel-Reitmehring – Die Wiederaufnahme des Übungsbetriebs nach der coronabedingten Zwangspause hat sich gelohnt: Die Feuerwehr Attel-Reitmehring freut sich über ihre Nachwuchskräfte, die wichtige Prüfungen erfolgreich bestanden haben.

Zwei Gruppen der Feuerwehr Attel-Reitmehring haben das Leistungsabzeichen „Wasser“ abgelegt. Dabei ist der möglichst schnelle und zugleich fehlerfreie Aufbau eines Löschangriffs maßgebend.

Es müssen nach Informationen der Ausbilder eine Verkehrsabsicherung aufgebaut, die Wasserversorgung sichergestellt sowie der Löschangriff mit drei Strahlrohren durchgeführt werden. Zusätzlich haben die Feuerwehrkräfte die Aufgabe, eine Saugleitung zum Ansaugen von Wasser aus einem See oder Fluss möglichst schnell zu kuppeln.

Auch in diesem Jahr hatten sich wieder zwei Gruppen mit insgesamt 18 aktiven Feuerwehrlern gefunden, die ein solches Leistungsabzeichen ablegen wollten. Über den Zeitraum von zwei Wochen bereiteten sich die Teilnehmer nahezu täglich auf die Prüfung vor. Eine Gruppe absolvierte die erste Stufe des Abzeichens, bei dieser sind alle Positionen fest geregelt. Bei der zweiten Gruppe hatten die Teilnehmer verschiedene Stufen zu bewältigen. Hier wird am Anfang ausgelost, wer welche Position bekommt. Dadurch mussten die Feuerwehrler jeden Aufgabenbereich beherrschen. Hierbei wurde auch zweimal die höchste Stufe (sechs) erreicht. Die Prüfer der Kreisbrandinspektion Rosenheim hatten auch dieses Jahr nichts zu bemängeln. Alle Teilnehmer erhielten das Abzeichen.

Der Feuerwehrverein Attel-Reitmehring investierte außerdem in die Sicherheit bei Einsätzen: Das 2004 beschaffte Löschfahrzeug erhielt ein neues Fahrzeugladesystem von der Firma Geidobler aus Soyen eingebaut. Der kombinierte Strom- und Druckluftstecker sorgt für eine ständige Ladung des Fahrzeugs sowie für einen vollen Druckluftspeicher. Beim Starten des Fahrzeugs wird der Stecker automatisch ausgeworfen. Für die Einsatzkräfte bedeutet das eine Vereinfachung der Abläufe. Sie können sich auf den eigentlichen Einsatz konzentrieren.

Das Fahrzeug erhielt außerdem eine zusätzliche Beklebung. An den Seiten wurden reflektierende Streifen sowie am Heck eine komplette Konturmarkierung von der Firma Andreas Brei Werbetechnik aus Wasserburg angebracht. Somit ist nun auch das letzte Fahrzeug der Feuerwehr Attel mit einer einheitlichen Optik ausgestattet.

Viel wichtiger ist nach Angaben der Führungskräfte allerdings der Sicherheitsaspekt für die aktiven Feuerwehrler. Das zusätzliche reflektierende Material am Fahrzeug sorgt für eine bessere Wahrnehmung des Fahrzeugs – gerade bei Absperrmaßnahmen oder bei Einsätzen in der Nacht.

Sowohl das neue Ladesystem als auch die Beklebung wurden komplett vom Feuerwehrverein finanziert.

Die Feuerwehr Attel-Reitmehring ist immer auf der Suche nach neuen aktiven oder fördernden Mitgliedern. Interessierte können samstagvormittags am Feuerwehrhaus vorbeischauen und sich die Ausstattung zeigen lassen. (kg)

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