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VOR 25 JAHREN IN DER WASSERBURGER ZEITUNG

Festmärzen war den Besuchern des Wasserburger Frühlingsfests 1996 nicht zu stark

Festwirt Georg Lettl vor einem der Forstinger Sudkessel. 1996 fand im April die 125-Jahr-Feier des Forstinger Biers statt.
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Festwirt Georg Lettl vor einem der Forstinger Sudkessel. 1996 fand im April die 125-Jahr-Feier des Forstinger Biers statt.

Für den neuen Wasserburger Radrundweg suchen die Veranstalter nach Landwirten, die Möglichkeiten zum Einkehren und Übernachten bieten. Nach elf Tagen Frühlingsfest ziehen Brauerei und Festwirtin eine positive Bilanz. Das waren die wichtigsten Nachrichten in der Wasserburger Zeitung vor 25 Jahren.

Wasserburg – Ein kräftig in die Pedale tretender Wasserburger Löwe soll ab nächstem Frühjahr den Radlern den Weg einer rund 100 Kilometer langen Rundstrecke durch die bäuerliche Landschaft weisen. Zwar hatte der Stadtrat keine Bedenken gegen den Antrag des Vereins „Wasserburger Radrundweg“, der um diese Verwendung des Stadtwappens bat, doch solle man darauf achten, dass nicht allzu viele Schilder zu den bereits vorhandenen kommen, hieß es.

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Der Rundweg soll den Radfahrern auch Übernachtungsmöglichkeiten und die Einkehr auf Bauernhöfen ermöglichen. Dafür müssen jedoch auf den Höfen bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. „Der Papierkrieg und die Investitionen halten einige davon ab, mitzumachen“, sagt Elisabeth Huber, die in Reisach einen kleinen Biergarten anbieten möchte. Jetzt sucht der Verein noch dringend Landwirte entlang der Strecke, die von Strass beginnend zunächst Richtung Wang, dann über Amerang, Bad Endorf, Söchtenau, Griesstätt, Rott und Ramerberg zurück nach Wasserburg führt.

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„Wir sind sehr zufrieden“, sagt Georg Lettl, Geschäftsführer der Brauer Forsting, die heuer erstmals das Festbier lieferte. Im großen Zelt ist mehr Bier geflossen, als es sich die Brauerei erhofft hatte. Rund 18 000 Maß Bier und 24 000 Radler wurden in den ersten elf Frühlingsfest-Tagen getrunken. Die Befürchtung von Georg Lettl, dass das echte Festmärzen mit 13,3 Stammwürze vielleicht doch ein bisschen zu stark sein könnte, waren umsonst.

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Gut angekommen ist bei den Besuchern auch das neue Zelt mitsamt Blumenschmuck. Die Kosten dafür hatten sich Brauerei und Wirtschaftsföderungsverband geteilt. Den genauen Kassensturz mach Festwirtin Irmgard Springer erst, wenn das Frühlingsfest vorbei ist, doch gefühlsmäßig meint sie, dass der Umsatz stimmen müsste. Gleichzeitig hat sie festgestellt, dass die Besucher sparen. Die teuren Essen wie Hähnchen und Schweinshaxe waren weniger gefragt.

Weitere Meldungen in der Woche:

Berlin – Die bisher ausschließlich in Ostdeutschland operierende vietnamesische Mafia wird nach Einschätzung von Experten in Kürze auch im Westen aktiv. Neben dem Handel mit geschmuggelten Zigaretten dringe die Verbrecherorganisation zunehmend in andere Bereiche der organisierten Kriminalität vor, so der Präsident des Landeskriminalamtes Thüringen, Uwe Kranz.

Neu Isenburg – Die Zahl der Organspenden wird heuer in Deutschland zurückgehen. Während 1995 etwa 3400 Nieren, Herzen, Lebern und Lungen transplantiert wurden, rechnen Experten für 1996 mit einem Rückgang von etwa zehn Prozent. „Wir brauchen doppelt so viele Spendeorgane“, sagte der Geschäftsführer des Arbeitskreises Organspende, Klaus Ketzler.

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München – In den Kultusministerien fast aller Bundesländer gibt es Überlegungen, den Schulanfängern bereits von diesem Herbst an nach den neuen Regeln der Rechtschreibreform zu unterrichten. Bayern will dabei sogar ältere Schüler einbeziehen. Ursprünglich sollten die neuen Rechtschreiberegeln erst 1998 in Kraft treten.

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