Festgottesdienst zu Ehren der Mutter Gottes: Platz reicht in Wasserburg fast nicht aus

Pfarrer Willibald Mittermaier zelebrierte den Gottesdienst, der auf großes Besucherinteresse stieß.
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Pfarrer Willibald Mittermaier zelebrierte den Gottesdienst, der auf großes Besucherinteresse stieß.

Trotz der Corona-Auflagen wurde zu Ehren der Heiligen Maria Mutter Gottes in der Pfarrkirche St. Jakob ein feierlicher Festgottesdienst abgehalten. Die Entscheidung, Mariä Himmelfahrt in der Jakobskirche und nicht, wie sonst üblich, in der Marienkirche zu feiern, erwies sich als goldrichtig.

Wasserburg – Die Ordner hatten alle Hände voll zu tun, die Gläubigen auf die ausgewiesenen Sitzplätze zu verteilen. Fast wäre der Platz in der Stadtpfarrkirche nicht ausreichend gewesen.

Der Kirchenraum war erfüllt vom Duft der bunten Kräuterbuschen. Organisatorin Therese Münchsmayer hatte die Helferinnen zusammengebracht, die sie liebevoll gebunden hatten.

In der Messe, die von Pfarrer Willibald Mittermaier und Uwe Schröder zelebriert wurde, ließen die Kirchenbesucher in einem kurzen meditativen Augenblick die Gedanken an ihre eigene Mutter wach werden.

Abschied von Uwe Schröder

Für Schröder war dies der Schlusspunkt seiner „Dienstzeit“ in Wasserburg. Für alles, was er hier für und in den beiden Pfarreien getan hat, dankte ihm Isolde Brandl. Insbesondere der ihm eigene, trockene Humor werde den Lektoren im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Treffen fehlen, sagte sie zum Abschluss des Gottesdienstes.

Die geweihten Kräuterbuschen konnten die Besucher für einen kleinen Obolus an den Seiteneingängen der Pfarrkirche erwerben. Nun werden sie ihren Duft in den Häusern und Wohnungen verströmen und so manchen Herrgottswinkel schmücken. re

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