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„Fest in den Frühling“ in Rott – Gemeinde seit 50 Jahren Mitglied im Bund Naturschutz

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Zum „Fest in den Frühling“ luden Bürgermeister Daniel Wendrock für die Gemeinde und Wolfgang Matschke von Maikowski für die Ortsgruppe Rott des Bund Naturschutz ein.

Der Ort in der Nähe der Wasserreserve war nicht zufällig gewählt. Hier hat Wolfgang Matschke mit den Seinen eine Wiese mit Wildblumen angelegt, sie haben eine Bank aus Naturholz selbst erstellt und aufgestellt. Und hier wurde eine Schautafel feierlich enthüllt, die Georg Dünstl nach Angaben von Dr. Robert Darga gemalt hat und den Rosenheimer See darstellt. Dr. Robert Darga ist der Museumsleiter des Natur- und Mammutmuseums in Siegsdorf. Wie er erklärte, entstand der Rosenheimer See aus dem abschmelzenden Inn-Gletscher am Ende der Würm-Eiszeit in der Gegend der heutigen Stadt Rosenheim. Der heutige herrliche Rundblick an der Wasserreserve über Orte, Wald, Wiesen und Felder war damals ein Blick über Wasser. Nur Hügel, wie der vom Rotter Zentrum, schauten aus dem Wasser. Wolfgang Matschke und die Ortsgruppe Rott vom Bund Naturschutz haben für ein reichhaltiges Rahmenprogramm gesorgt. Die Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins spielte Musikstücke (Mitte). Ludwig Englmeier (84) spielte auf der Zitter (links) und begleitete auch den Sixtn Dreigesang. Der Theaterverein führte einen Sketch auf, bei dem es ums gefährliche Schwammerlsuchen ging. Ein Gedicht über einen Baum, sagte die kleine Johanna auf. Wolfgang Matschke informierte zum Tag des Baumes und pflanzte eine Waxelalb (Stechpalme). Sie wurde Baum des Jahres 2021. Diese heimische, sehr dekorative Pflanze ist oft der Unterwuchs in Laubwäldern. Dort ist sie meist ein Strauch zwischen einem und fünf Metern Höhe. Wenn die Stechpalme Raum und Licht hat, kann sie sich auch zu einem bis zu 15 Meter hohen Baum entwickeln. Der langjährige Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz, Peter Kasperczyk (Foto rechts, Bildmitte), überreichte Bürgermeister Wendrock (Foto rechts, blaue Weste) der Gemeinde Rott eine Urkunde und die goldene Ehrennadel. Wendrock betonte, dass Rott am Inn eine der ersten Gemeinden war, die damals beigetreten sind. Und Peter Kasperczyk hatte noch eine Überraschung im Gepäck. Er hatte auch eine Ehrenurkunde für Wolfgang Matschke dabei (Foto rechts, mit Mikrofon), denn er ist nun auch schon über 50 Jahre Mitglied. Weitere Programmpunkte waren Greifvögel, die schnell von allen Kindern umringt wurden. Bei strahlendem Wetter blieben viele sitzen, genossen das gute Essen, das der Landgasthof Stechl lieferte, und bei einem wunderschönen Ausblick das Feierabendbier.

(3) Helm

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