Fest des Garser Klosters mit Salzburger Erzabt

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Der Erzabt der Benediktinerabtei St.

Peter in Salzburg Dr.Korbinian Birnbacher (Mitte) leitete den Gottesdienst zum Jahresfest des seligen Paters Kaspar Stanggassinger in Gars. Die Redemptoristen des Klosters feierten in der voll besetzten barocken Pfarr- und Klosterkirche zusammen mit einer großen Zahl von Gläubigen, die aus der Region bis Berchtesgaden und Salzburg angereist waren. Der Projektchor unter Leitung von Johanna Michl trug mit seiner musikalischen Gestaltung dazu bei, dass die Gläubigen "eine heitere, entspannte Feier" erlebten, so das Fazit eines begeisterten Besuchers. Zu Beginn hatte man sich vor dem Stanggassinger-Brunnen beim Gymnasium getroffen. Der Rektor des Klosters, Pater Josef Stöckl, erinnerte daran, dass der Selige vor 116 Jahren in dem damals eben neu errichteten Haus gestorben war. In einer Lichterprozession zogen die Teilnehmer dann zur Klosterkirche und sangen unterwegs eine Litanei. Benediktiner-Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher aus Salzburg erinnerte in seiner Predigt daran, dass zwischen Gars und der Abtei St. Peter seit Jahrhunderten enge Beziehungen bestehen: Die jungen Priesterstudenten der Garser Augustiner Chorherren empfingen in Salzburg die Weihe und waren meist Gäste im Stift St Peter, dem ältesten bestehenden Kloster im deutschen Sprachraum. "Benediktinerabt Dominikus besuchte 1796 Gars und legte die letzte Strecke zu Fuß zurück. Er kam hungrig an und freute sich, dass ihn die Mitbrüder so gut aufnahmen und versorgten". Der selige Kaspar Stanggassinger, so der Erzabt, habe die meiste Zeit als Ordensmann und Priester in der Diözese Salzburg verbracht. Die Heiligkeit dieses Seligen mache vor allem der Wille aus, mehr zu tun als andere und vor allem möglichst viele Menschen dazu einzuladen, mit ihm die Erfahrung des Glaubens zu teilen. Foto re

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