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In alten Bänden geblättert

Feiern, Jubiläen und Steine des Anstoß: Was Haag vor 25 Jahren beschäftigt hat

Die Steine von Wella gaben in Haag vor 25 Jahren Grund zur Diskussion.
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Die Steine von Wella gaben in Haag vor 25 Jahren Grund zur Diskussion.
  • VonLudwig Meindl
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Diskussionen über Steine und Ortsumfahrungen beschäftigen Haag vor 25 Jahren. Mehrere Jubiläen sorgten für Feierstimmung im Ort.

Haag – Vor 25 Jahren gab es in Haag noch die Wahl zum Sportler des Jahres, der von Sport Zenz mit Preisen geehrt wurde. „Mit mehr Gefühl“ lautete die Devise der „Panzerknacker“, die im Gasthof Zeller die Kleinkunstbühne ohne Verstärker mit dem Sound der 70er und 80er Jahren verzauberten. Damals galten die heute noch agierenden Bandmitglieder bereits als „alte Hasen des Showbusiness“ mit 30 Jahren Bühnenerfahrung.

Rosenberger Straßenfest

Mit den „Hurricans“ und Goaßlschnalzern begingen die Rosenberger ihr Straßenfest und spendeten den Erlös zum Herrichten des Kinderspielplatzes. Eine Saisonabschlussveranstaltung gaben die Tänzerinnen der „Carambas“ von der FaGeHa am österreichischen Mondsee. Der Bauernmarkt hatte noch im Rathaushof seinen Standort. Unter den Schwerpunktthemen gab Josef Hederer mit Kollegen „Informationen rund um den Salat“.

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Hohe Wellen der Empörung schlug das Fällen einiger Bäume an der Münchener Straße, die laut Verordnung erhalten werden sollten. Der Gemeinderat konnte sich aber nicht zu einer Baumschutzverordnung durchringen.

Die Feuerschützen (FSG) Haag begingen ihr 750-jähriges Gründungsjubiläum. 3335 Schützen kamen zum Festzug. „Wir lassen es g´scheid krachen“ gab Schützenmeister Helmut Wagner als Motto aus. Baron von Ginsheim und Robert Scherzer vom Verschönerungsverein stifteten Jubiläumsscheiben.

Zehnjähriges Jubiläum beging die „Gardinenstube“, die es nicht mehr gibt.

Steine von Wella aus Kirchdorf nach Haag gebracht

Zum Stein des Anstoßes wurden die Steine von Wella. Über Nacht standen sie auf einmal an der Freiham. Bürgermeister Hermann Dumbs hatte das veranlasst, nachdem die auf dem Kirchdorfer Höhenzug im Acker entdeckten Megalithe 17 Jahre unbeachtet am Wasserhäuschen gelegen waren. Er hatte sich vom Eigentümer per Unterschrift die „Hinkelsteine“ schenken lassen, nun aber meldeten die Kirchdorfer ihre Ansprüche an. Die Steine stehen bis heute noch in Haag. Auch der Protest des Historikers Rudolf Münch verhallte, der den Standort als unpassend kritisierte.

Die Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege im Institut, heute Realschule, luden zur 33. Ausstellung mit handgemachten Kunstwerken. Im Freibad richtete die Wasserwacht noch das Schwimmfest mit Gaudisziplinen aus. Schwimmfest wie Wasserwacht gibt es heute nicht mehr.

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Sechs Jahre unfreiwillige Pause hatte das Haager Volksfest wegen Baumaßnahmen zum „Wohnpark Maximilian“ einlegen müssen. Nun organisierte Erwin Kohl mit dem Kulturbeirat wieder eine „Wiesn“ mit neuem Standort hinter der BayWa. Als Attraktion spielten zum Premiereabend die „Jetzendorfer Hinterhofmusikanten“ auf.

Energie - und Wassersparen

Der Verkehrs- und Umweltbeirat tagte im Gasthaus Freundl. Ein Appell galt Bürgern und Gemeinde – aktuell wie heute – sie sollten Energie und Wasser sparen.

Auf einer der damals beliebten Ortsteilversammlungen wurde die „Ortsumgehung B15“ debattiert. Rechts herum oder links herum war der große Streit um die Trassenführung, die dann erst 2003 mit der „Panoramastraße“ im Osten ihre Verwirklichung fand.

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Der Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Verein (AKUV) zählte noch 1200 Mitglieder und lud zum 100-jährigen Gründungsjubiläum.

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