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Nach dem Urlaub vor dem Nichts

Fast alles verschrottet: So geht es den Wasserburger Gemüsehändlern jetzt

Sonja und Roberto Mondelli im ausgeräumten Lager ihres Gemüsestands.
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Sonja und Roberto Mondelli im ausgeräumten Lager ihres Gemüsestands.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat das Ehepaar Mondelli nach der Berichterstattung des OVB über die „Zwangsentrümpelung“ ihres Lagers in der Sedlmaiergasse erlebt. Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht.

Wasserburg – Anrufe, SMS und Whatsapp-Nachrichten, Besuche, mitfühlende Worte bei Treffen auf der Straße: Auf vielfältige Weise haben die Wasserburger auf die Notlage der Mondellis reagiert. Ihr Lager für den Gemüsestand in der Hofstatt war ohne ihr Wissen geräumt, fast alle Gegenstände verschrottet worden. Die Gemüsehändler standen vor dem Nichts – und ärgerten sich über die Art und Weise, wie die Verantwortlichen mit der Situation umgegangen waren.

„Der große Zuspruch der Wasserburger hat sehr gut getan“, sagt Sonja Mondelli gerührt. Auch ganz konkret hätten Bürgerinnen und Bürger ihre Hilfe angeboten. „Überwältigend diese Unterstützungsbereitschaft“, sagen die Mondellis. Anfang November können sie den Stand in der Hofstatt, den derzeit ein Schreiner erstellt, wieder eröffnen. Der Bauhof der Stadt richte einen Tisch für die Ware her.

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Die Mondellis mussten jedoch auch alle Aufsteller, Planen, Werbematerialien und sogar die Kasse neu anschaffen. Unwiederbringlich weg: viele weitere Gegenstände der Familie, die im Lager des Gebäudes in der Sedlmaiergasse 10 untergebracht waren – darunter die Winterausrüstung der Gemüsehändler für kalte Tage am Stand.

Auch das Zelt ist im Container gelandet und verschrottet worden, ein Ersatz ist schon organisiert, freut sich Sonja Mondelli. Die Versicherung müsse außerdem den Arbeitsausfall für den Oktober bezahlen.

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