SPAß TUT GUT

Faschingswände in Isen sollen mit Witzen, Zeichnungen und Fotos dekoriert werden

Caro Schweiger mit roter Nase und ihre Töchter Magdalena als Fee und Jacoba als Bienchen.
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Caro Schweiger mit roter Nase und ihre Töchter Magdalena als Fee und Jacoba als Bienchen.

Normalerweise findet man auf den Isener Plakatwänden kaum ein freies Fleckchen, um einen Hinweis auf ein Konzert oder ein Theaterstück anzubringen. Jetzt sind die Tafeln wegen Corona verwaist.

Isen – Das will Caro Schweiger nutzen, um ein wenig Spaß in den stark eingeschränkten Fasching zu bringen. Kinder und Erwachsene sollen kreativ werden und die kommunalen Anschlagtafeln mit Witzen, Zeichnungen und Fotos zu bunten Faschingswänden umdekorieren. „Da lässt sich doch was machen“, dachte sich die Frau des Gemeindereferenten Bernhard Schweiger. „Denn gerade jetzt tut ein wenig Spaß doch ganz besonders gut“, sagt die Isenerin. „Es zehrt an den Nerven, dass man momentan nur hört, was im schlimmsten Fall passieren könnte“, meint sie. Umso wichtiger sei es, beim Spazierengehen auf etwas zu treffen, „worüber man wieder mal schmunzeln kann“.

Möglichst viele Menschen sollen mitmachen

Die Faschingswände in Isen, Burgrain, Schnaupping und Berging sollen Groß und Klein nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Rausgehen motivieren. „Auch wenn man selbst nichts hinhängt, kann man immer wieder mal nachschauen, ob was Neues dazugekommen ist.“ Schweiger möchte, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen. Bei Fotos, etwa von früheren Faschingsveranstaltungen, bittet sie allerdings darum, darauf zu achten, dass die Abgebildeten mit dem Bild an der Faschingswand einverstanden sind. Kein Problem hatten damit bereits Pfarrer Josef Kriechbaumer und Caro Schweigers Mann.

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Auch ihre Töchter haben sich schon verewigt. Magdalena, die in wenigen Tagen fünf Jahre alt wird, hat ein Faschingsschiff aufgehängt und die zweijährige Jacoba hat eine Löwenmaske beigesteuert. „Es geht nur um den Spaß, keiner kann was Falsches hinhängen“, appelliert Schweiger mitzumachen. Besonders würde sie sich über eine Büttenrede freuen, aber auch alle anderen Beiträge sind herzlich willkommen. Ab Aschermittwoch ist es dann wieder vorbei. „Ab 12 Uhr wird alles abgenommen und entsorgt“, sagt Schweiger.

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