Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ADFC plant Demo

Fahrraddemo in Wasserburg: Ist der Verkehr in der Altstadt zu gefährlich für Kinder?

Andreas Puhr vom ADFC.
+
Andreas Puhr vom ADFC.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
    schließen

Wasserburg – Eine ungewöhnliche Demonstration wird am Samstag, 28. Mai, in der Altstadt von Wasserburg zu sehen sein. Denn die Wasserburger Regionalgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) organisiert eine Fahrraddemo für fahrrad- und kinderfreundlichen Verkehr in Wasserburg. Veranstalter Andreas Puhr erklärt die Hintergründe.

Der ADFC Wasserburg organisiert eine Fahrraddemo in der Stadt. Was gab den Anlass dazu?

Andreas Puhr: Vor zwei Wochen gab es bereits deutschlandweit „Kidical Mass“ Demonstrationen. Diese möchten wir nachholen und auf das Thema aufmerksam machen. Denn Wasserburg ist eine Schulstadt. Da ist kindersicherer Verkehr wichtig.

Welche Stellen in Wasserburg sind denn besonders schwierig?

Andreas Puhr: Das ist vor allem die Altstadt. Die Fahrradfahrer müssen sich oft den Weg suchen. Es gibt Engstellen und Stellen, wo Straßen gequert werden müssen ohne Hilfestellungen. Uns vom ADFC ist auch klar, dass das an der baulichen und historischen Substanz liegt. Es nicht einfach ist, hier etwas zu ändern. Aber wir möchten gerne auf die Situation aufmerksam machen. Nach den Schulradlwochen haben wir von einigen Eltern und Schülern gehört, dass sie eigentlich mit dem Fahrradfahren wollen, es ihnen aber zu gefährlich ist.

Wenn Eltern ihre Kinder selbstständig mit dem Rad zur Schule schicken möchte. Was sollten sie ihnen unter diesen Umständen beigebracht haben?

Andreas Puhr: Es gibt ja den Verkehrsführerschein in der dritten und vierten Klasse, das ist eine gute Sache. Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich die Strecke mit den Kindern abfahren, bis sie die schwierigen Stellen beherrschen.

Wie verhalte ich mich als erwachsener Verkehrsteilnehmen, beispielsweise als Autofahrer, um sicherzustellen, dass der Verkehr kindersicher ist?

Andreas Puhr: Auf jeden Fall sollte ich mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Das heißt, auch wenn fünfzig erlaubt ist, vom Gas gehen. Klare Zeichen beim Überqueren helfen auch. Es sollte auch nicht gedrängelt werden. Und wenn überholt wird, dann mit gutem Abstand. Es gibt hier die Vorschrift mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Das bringt auch dem Autofahrer etwas, weil man die Fahrradfahrer im Blick hat. Und vor allem bei Kindern einschätzen kann, ob sie sicher auf den Rädern sind.

Mehr zum Thema