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Kostenanpassung in Sachen Mobilität

Bürgerbus in St. Wolfgang wird teurer: Was der Kilometer ab November kosten wird

Die Nutzung des Bürgerbusses in St. Wolfgang wird teurer.
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Die Nutzung des Bürgerbusses in St. Wolfgang wird teurer.
  • VonJohanna Furch
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Die Gemeinde St. Wolfgang passt die Kosten für ihren Bürgerbus an: Das kostet die Fahrt ab November für Vereine und Privatpersonen.

St. Wolfgang – Durchschnittlich 65 Mal pro Jahr sind ortsansässige Vereine und Privatpersonen mit dem Bürgerbus Sankt Wolfgang unterwegs. Dabei zahlen die Nutzer pro Kilometer 20 Cent (Vereine) beziehungsweise 30 Cent (Privatpersonen).

Nachdem in der jüngsten Sitzung des Ferienausschusses eine Kostenaufstellung vorgelegt wurde, soll sich dieser Kilometerpreis ab November erhöhen.

Pro Jahr rund 20.000 Kilometer im Einsatz

„Wir sind natürlich von den Spritpreisen auch betroffen“, betonte Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW Einigkeit). Denn das Volltanken des Bürgerbusses übernimmt die Gemeinde. Um das auszugleichen, schlug die Verwaltung eine Kostenanpassung vor.

Seit 2016 steht der Bürgerbus ortsansässigen Vereinen und den Bürgern der Gemeinde zur Verfügung und wird pro Jahr für etwa 20.000 Kilometer ausgeliehen. Im Durchschnitt sind die Nutzer also etwa 300 Kilometer unterwegs. Eine Privatperson zahlt demnach circa 90 Euro für eine solche durchschnittliche Fahrt.

Aufgrund der Fixkosten sowie der steigenden Spritpreise reicht das nicht mehr, um die Kosten des Bürgerbusses auszugleichen, wie der Rathauschef jetzt mitteilte. Um das Angebot halten zu können, gebe es unterschiedliche Möglichkeiten. So lasse sich pro Fahrt eine Pauschale ansetzen, der Kilometerpreis erhöhen oder die Nutzer sollten das Tanken selbst bezahlen. „Damit hätten wir den Unsicherheitsfaktor draußen“, erklärte er.

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„Bisher tankt die Gemeinde voll und ich fände geschickt, wenn das so bleibt“, fand Magdalena Wandinger-Strauß (FW Einigkeit). Auch Konrad Bernhard (WG Gatterberg-Schönbrunn) äußerte seine Bedenken, denn „zwischen Volltanken und Volltanken ist ein Unterschied“, jeder handhabe es anders, wann er den Zapfhahn vom Tank abzieht. Auch Josef Göschl (WGA) befürchtete, dass sich der Tankstand nicht einheitlich prüfen lasse.

Wer mehr fährt, soll mehr bezahlen

Zu den steigenden Spritpreisen kommen zusätzlich immer häufiger anfallende Reparaturen am Bürgerbus, wie Werner Axenböck (CSU) anmerkte. Deshalb gelte es, die Kilometerpauschale entsprechend zu erhöhen. Eine Ausleih-Pauschale wolle der Ferienausschuss dagegen nicht umsetzen, denn „wer mehr fährt, soll mehr bezahlen“, betonte Stefan Müller (WGA).

Einstimmig entschied sich das Gremium, ab 1. November die Kilometerpauschale für Vereine auf 0,35 Euro und für Privatpersonen auf 0,45 Euro anzuheben. Die Spritkosten bleiben darin enthalten, getankt wird wie gehabt von der Gemeinde. Auch falle keine Ausleih-Pauschale an.

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