Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Leserforum

Fällaktion in Vogelbrutzeit und nach Frostperiode

Zur Berichterstattung über die Baumfällung an der Wuhr

:

Vorab will ich herausstellen, dass mir die Verkehrssicherung in dem genannten Bereich sehr wichtig ist. Dass sehr viele stark geschädigte Eschen im Wuhrwald standen, war seit Jahren klar.

Umso überraschender war für mich der stattgefundene Eingriff, jetzt in der Vogelbrutzeit und nach der Frostperiode.

Mein Problem ist die Intensität des Eingriffs und der viel zu späte Zeitpunkt der Maßnahme. Die Ämter argumentierten mit Gefahr im Verzug für die Erholung suchenden Bürger. Die Verkehrssicherung wurde in den letzten Jahren vernachlässigt. Trotzdem hätte es Alternativen gegeben, für die jedoch niemand zugänglich war. Der Natur, insbesondere Amphibien und Vögel, wurde erheblicher Schaden zugefügt.

Es wurden bereits belegte Nistkästen entfernt, ob Höhlenbäume auf etwaige Belegung von Fledermäusen oder Vögeln, wie vorgeschrieben, untersucht wurden, wage ich zu bezweifeln. Außerdem hätte man ja mit einer Minimallösung die Fällaktion auch durchführen können.

Der Weg neben dem Wuhrstausee wurde letztes Jahr komplett saniert. Dieser ist jetzt in einem schlechten Zustand wie niemals zuvor. Warum wurden auch junge Ahorn, Buchen usw. gefällt?

Diese Aktion war alles andere als sanft, wie es Herr Büchner (Anm. d. Red. Tobias Büchner, Revierförster für den Stadtwald) mit Zufriedenheit feststellt. Es ist keiner bereit, ernsthaft Gefahrenvermeidungs- und Gefahrenminimierungsmaßnahmen zu erörtern. Lieber wird kurz die allgemeine Rechtslage abgeklärt und die Maximallösung beauftragt. Motto: Wenn ma scho amoi dabei san.

Vor ein paar Jahren, als die Südspange thematisiert wurde, war das Gebiet unantastbar und im März 2022 wird nicht einmal ernsthaft über den Schutz der Flora und Fauna nachgedacht und mit einer beauftragten Rodungsfirma größtmöglicher Schaden angerichtet und alle sind zufrieden.

Anton Langgaßner,

Wasserburg