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ELISABETH DREWS WAR 25 JAHREN KITA-LEITUNG

Evangelische Kirche in Wasserburg verabschiedet nach 50 Jahren Markus Pöhmerer aus dem Kirchenvorstand

Mit der Merkel-Raute – die Ära der Kanzlerin geht auch bald zu Ende – verabschiedet sich Markus Pöhmerer nach 50 Jahren aus dem evangelischen Kirchenvorstand. Pfarrerin Cordula Zellfelder (Mitte) gestaltete den Gottesdienst, in dem sie auch Elisabeth Drews „auf Wiedersehen“ sagte. Drews leitete 25 Jahren den Kindergarten „Löwenzahn“ in Pfaffing.
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Mit der Merkel-Raute – die Ära der Kanzlerin geht auch bald zu Ende – verabschiedet sich Markus Pöhmerer nach 50 Jahren aus dem evangelischen Kirchenvorstand. Pfarrerin Cordula Zellfelder (Mitte) gestaltete den Gottesdienst, in dem sie auch Elisabeth Drews „auf Wiedersehen“ sagte. Drews leitete 25 Jahren den Kindergarten „Löwenzahn“ in Pfaffing.

Wegen vergangener Corona-Beschränkungen jetzt erst offiziell vor der evangelischen Kirchengemeinde verabschieden konnte Pfarrerin Cordula Zellfelder im Rahmen eines Gottesdienstes den seit 50 Jahren im Kirchenvorstand wirkenden Markus Pöhmerer. Auch Elisabeth Drews, 25 Jahre lang Leiterin des evangelischen Kindergartens ‚Löwenzahn‘ in Pfaffing, wurde in diesem Rahmen würdig „Auf Wiedersehen“ gesagt.

Wasserburg – Zu ihren Ehren kamen auch alle drei Bürgermeister der Gemeinde, mit denen sie zusammengearbeitet hatte. Zum Dank bekamen beide ein Fotoalbum mit Stationen ihres Wirkens.

Lebendes Gedächtnis der Gemeinde

„Du bist das Urgestein, das lebendige Gedächtnis unserer Gemeinde.“ Mit diesen Worten stellte Zellfelder in ihrer Laudatio zum scheidenden Markus Pöhmerer deutlich seine Leistung in ihrer Gesamtheit heraus. Denn welches kirchliche Schwergewicht da jetzt nicht mehr an vorderster Front für das Wohl der Kirchengemeinde sorgen werde, zeige der Blick auf unglaubliche 50 Jahre ehrenamtliche Arbeit im Kirchenvorstand, davon allein fast 25 Jahre als Kirchenpfleger, so Zellfelder.

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Damit seien auch fast 25 Jahre als ‚Finanzminister‘ gemeint, eine Zeit des strengen Regiments mit stetigem Mahnen zur Sparsamkeit, aber auch eine Zeit der vielfältigen Baumaßnahmen von der Kanalsanierung über den Glockenstuhl, das Kirchendach bis hin zum Pfarrhausneubau.

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Dies alles habe viel Kraft und Nerven gekostet, für die Gemeinde aber wichtige Weichenstellungen bedeutet. Dafür und für die beständige Treue zur Gemeinde gebühre ihm ein besonderer Dank. Untermauert wurde das Lob durch Vertrauensfrau Dorothee Widmann, die an Hand von Erinnerungen langjähriger Weggefährten Pöhmerers Leistungen würdigte und letztlich stellvertretend für den Kirchenvorstand seine hervorragende Arbeit herausstrich.

Gleichermaßen lobte Zellfelder auch Elisabeth Drews, die mit ihren 25 Jahren in Leitungsfunktion dem Kindergarten in Pfaffing geprägt habe und Generationen von Kindern mit unglaublicher Ruhe und Geduld, Fantasie und Liebe begleitet, ihnen dabei Neues gezeigt habe und sie die Welt entdecken habe lassen. Dabei sei im Bereich der Verwaltung eine Menge Arbeit hinzugekommen, von Hygienevorschriften, Fortbildungen bis hin zu neu entwickelten Konzepten.

Drews war ihrer Zeit voraus

Bürgermeister Josef Niedermeier jun., der mit seinen beiden Amtsvorgängern erschienen war, um die ‚Epoche Drews‘ zu veranschaulichen. Er erinnerte auch als Vater an die Wichtigkeit kindlicher Eindrücke, die das spätere Leben prägten. Hier habe Elisabeth Drews positiv durch ihre Zielorientiertheit und klaren Entscheidungen gewirkt, habe neue Ideen eingebracht.

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„Sie ist ihrer Zeit voraus, dabei aber immer wohltuend kooperativ gewesen.“

Ein kleiner Sektempfang unter Einhaltung der Corona-Regeln beendete schließlich offiziell den verspäteten Abschied der beiden Ehemaligen.

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